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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die christlichen Sozialisten 
335 
liehen Demokratie wieder aufzunehmen, was den Zeitumständen 
entsprechen mag 1 ). 
i) Als Outsider des christlichen Sozialismus sind noch zu erwähnen: 
Paul Lapeyre und die 1887—1907 erschienene Monatsschrift Revue du Christi 
anisme social. 
Paul Lapeyre ist ein etwas unklarer Geist. Er schrieb Le Socialisme 
catholique (Bd. I: Les Vérités mâles, Bd. II: Les Vérités femelles), Paris, 1894. 
Ein wunderliches und zusammenhangloses Buch, in dem der Geist der voracht- 
undvierziger Epoche spukt. Ferner: Le Catholicisme social, 3 Bde., Paris, 1900. 
In diesem geht der Verfasser von Bûchez’ Anschauung aus, das Individuum sei 
in erster Linie für die Gesellschaft da, nicht umgekehrt, und entwickelt eine 
Gesellschaftslehre, der das Postulat zugrunde liegt: das Individuum hat die 
Pflicht, der Gesellschaft nach Maßgabe seiner Fähigkeiten zu dienen ; die Gesell 
schaft hat die Pflicht, das Recht des Individuums auf Arbeit zu sichern und die 
Leistungen des Individuums nach Maßgabe der Bedürfnisse desselben zu ent 
lohnen. An Bûchez’ Eigentumslehre geht jedoch Lapeyre vorbei. Seine Werke 
kommen wohl nur als Curiosa in Betracht, als eine verspätete Verkörperung des 
unfertigen, utopischen Geisteszustandes der Sturm und Drangperiode des Juli 
königtums. 
Die von Chastand herausgegebene Zeitschrift Revue du christianisme social 
verfolgte nicht wissenschaftliche Zwecke, sondern ausschließlich solche der Propa 
ganda. Die leitenden Ideen der Zeitschrift sind folgende: „Daß die, welche 
sagen: Vater, zukomme uns dein Reich! nicht darunter verstehen: dein Reich 
komme im Himmel! denn diese Bitte wäre zweifellos überflüssig genug, aber: 
es komme schon auf Erden!“ Ferner: „(Wir wenden uns an) jene, welche, wenn 
sie sagen: Unser tägliches Brot gib uns heute! nicht darunter verstehen: Vater, 
ein jeder gewinne sein Leben, wie er es eben kann, . . . sondern an jene, welche 
denken, daß viele Menschen in der Welt und selbst an ihrer Seite Recht darauf 
hätten, ihr tägliches Brot zu haben, es aber nicht haben. . . . Wir, die wir 
unser tägliches Brot haben, verlangen für alle das Recht auf Brot. . . . Wir, 
die wir eine Familie haben, welche wir kennen, weil wir sie bei andern Gelegen 
heiten als bei Nacht sehen, verlangen für alle das Recht auf eine Familie. . . . 
Wir haben unsern wöchentlichen Ruhetag und verlangen ihn für alle . . . Wir 
haben Zeit krank zu sein und verlangen für alle das Recht auf Krankheit . . . 
Wir haben Bücher und verlangen für alle das Recht auf Unterricht . . . Wir 
haben durch das Evangelium Seelenfrieden empfangen, wir verlangen für alle 
das Recht auf Trost, Sicherheit, Sieg über Egoismus und Tod: in einem Wort, 
das Recht auf Seelenheil.“
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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