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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

394 
Der Interventionismus an den Universitäten 
seiner Hypothesen vorteilhaft ergänzt. Im Anschluß an Effertz 
macht Landry auch von der mathematischen Methode: d. h. 
von algebraischen Formeln, geometrischer Figuration und arith 
metischer Beispielgebung häufig Gebrauch. 
Die Tatsachenbeobachtung betrachtet Landry als ein 
vorbereitendes Stadium der Nationalökonomie. Immerhin gibt er 
zeitgenössischem Beobachtungsmaterial einen breiten Raum in 
seinem Handbuch. Die Induktion aus den Tatsachen kann 
nach seiner Ansicht nur geringe Resultate in der Volkswirt 
schaftslehre geben, a) weil die wirtschaftlichen Erscheinungen 
hochgradig komplex sind, b) weil der Volkswirt nicht experi 
mentieren kann, c) weil die Nationalökonomie in ihren For 
schungen immer auf menschliche Handlungen, die vom mensch 
lichen Willen abhängen, kommen muß, d. h. auf Tatsachen 
der innern Erfahrung, deren Verfolgung für die Induktion 
schwieriger und langwieriger ist, als für die Deduktion ] ). Die 
Deduktion ist nach Landry in der Wirtschaftswissenschaft be 
sonders fruchtbar, hauptsächlich weil die wirtschaftlichen Er 
scheinungen immer einen quantitativen Charakter haben und 
meßbar sind. Es gibt keine wirtschaftliche Frage, die der De 
duktion nicht zugänglich wäre. Wenn es wegen der Komplexität 
der Erscheinungen unmöglich wird, induktiv zu einem Resultat 
zu kommen, kann man es immer noch auf deduktivem Wege, 
z. B. in der Frage nach den Erklärungsgründen des Zinses. 
„Die Deduktion,“ schreibt Landry, „ermöglicht, die Probleme 
der Wirtschaftswissenschaft vollständig zu lösen, die wirtschaft 
lichen Erscheinungen in einer für den Geist vollkommen be 
friedigenden Weise zu erklären. Vom Einfachen zum Zusammen 
gesetzten vordringend, kann sie in ihre ersten Prämissen die 
jenigen psychologischen Daten aufnehmen, welche die Trieb 
federn des ganzen Wirtschaftslebens ausmachen; und die Tat 
sachen, zu denen sie uns führt, indem sie von diesen Daten 
ausgeht, werden dadurch vollkommen verständlich für uns“ 2 ). 
Das von Landry jeweils angewandte Verfahren ist denn 
auch ein abstrakt-deduktives, das von sehr einfachen Hypo 
thesen ausgeht und diese progressiv kompliziert, um sich mög 
lichst der konkreten Wirklichkeit zu nähern. Durch Beobach- 
*) Ad. Landry, Manuel d’Economique, p. 45 fi. 
2 ) ibid. p. 50.
	        

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Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
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