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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Wirtschaftliche Ideen- und Tatgeschichte 
411 
einige Andeutungen über die Art und Weise, wie er es auffaßt. 
Mit Professor Dubois hält er es für angebracht, „jedes Werk 
in die Umstände, die es begleiten, einzuordnen, jede Doktrin in 
das Milieu, das sie erzeugte, zurückzuversetzen, jeden Schrift 
steller in die Atmosphäre, in der er lebte, hinzustellen“ 1 ). In 
seinem Werke über den Feminismus — T urge on ist ein Vor 
kämpfer dieses in Frankreich — tritt er dagegen als einer jener 
rationalistisch denkenden Lateiner auf, deren Augenmerk auf 
das Absolute gerichtet ist 2 ). 
Turgeons Anschauungen über den Feminismus werden 
von zwei Gesichtspunkten geleitet: 1. Die Familie in ihrer heu 
tigen Organisation ist die notwendige Basis des sozialen Körpers ; 
2. der Frau sind alle Rechte zuzuerkennen, aber ohne sie von 
auch nur einer Pflicht zu entbinden. Die intellektuelle Emanzi 
pation der Frau hält Turgeon für vollauf berechtigt, weil die 
Frau dem Manne nicht geistig inferior ist. Jedoch bleibt die 
Mutterschaft die erste Pflicht der Frau. In der Praxis wird 
dieselbe meist der geistigen Ausbildung und Tätigkeit entgegen 
stehen. Das wichtigste ist die wirtschaftliche Emanzipation der 
Frau. Nur allzu gerechtfertigt sind die Forderungen, welche 
der Frau nach und nach alle Berufe zugänglich machen wollen 
und es auch zweifellos erreichen werden. Ob aber damit die 
Frage der Entlohnung weiblicher Arbeit, welche durchschnitt 
lich um die Hälfte hinter dem Lohne zurückbleibt, der für 
männliche Arbeit gezahlt wird, eine befriedigende Lösung finden 
wird, ist nicht vorauszusehen. Grundsätzlich unbestreitbar ist 
ferner das politische Wahlrecht der Frauen. Was die zivil 
rechtliche Emanzipation der Frauen betrifft, so will Turgeon 
zwar die Autorität des Ehegatten gewahrt wissen, aber er tritt 
entschieden ein für alle einschlägigen Reformen, die zurzeit bei 
den französischen Parlamenten anhängig sind. Ebenso ent 
schieden bekämpft er aber auch die eheliche und mütterliche 
Emanzipation der Frau, denn vor allem muß die Existenz und 
das Gedeihen der Familie gewahrt bleiben, weil sie die not 
wendige Grundlage der menschlichen Gesellschaft ist. 
Lucien Brocard, Professor in Nancy, hat eine geistvolle 
i) ibid. p. 521. 
s ) Charles Turgeon, Le Féminisme français, 2 Bde. Paris 1902.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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