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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

456 
Der Solidarismus 
kommt, einen Gedanken vorzutragen, der sich schon bei Comte 
findet, verfehlt er nicht, die meist packende Formulierung, die 
jener ihm gegeben, zu zitieren. Auch ist der Positivismus Comtes 
nicht so ganz spurlos an Gide vorübergegangen. Was an Bau 
steinen für Historismus und Evolutionismus bei Comte vor 
handen ist, stellt Gide in helles Licht. Die Solidaritätsidee 
hat er in erster Linie bei Comte und den Fourieristen geschöpft. 
Der pessimistische Zug, den er bei ihr in den Vordergrund 
stellt, kommt von anderswoher : wahrscheinlich von Ruskin, 
Ibsen, Tolstoi. Bei den Soziologen Renouvier, Secretan und Fouillée 
fand er bereits einen umfassenden Ausbau des Solidaritäts 
gedankens sowie Ansätze zu seinem Kooperatismus und seiner 
heutigen Eigentumslehre. 
Eine schwache Seite, aber zugleich auch eine starke der 
Schriften Gides liegt in der bewußten Unfertigkeit mancher 
Grundanschauungen. Man fühlt so gut heraus, daß den Ver 
fasser die Ansicht, die er vorträgt, nicht voll befriedigt, und 
daß sein Geist ruhelos weiter nach besseren Lösungen strebt; 
so z. B. sieht Gide seine Werttheorie, in der er sich mit Marshall 
trifft, im Grunde nicht für definitiv an, ebensowenig wie er sich 
mit der sozialen Nützlichkeit als alleiniger Grundlage des Privat 
eigentums, wie sehr er auch glaubt, sich dafür entschieden zu 
haben, zufrieden zu geben vermag. Auch bezüglich der Zukunfts 
aussichten des Genossenschaftswesens, besonders der Produktiv 
genossenschaften, will es ihm nicht gelingen, aus schmerzlichen 
Schwankungen herauszukommen. In solchen Fällen überträgt 
die. Unbefriedigtheit des Autors sich auf den aufmerksamen 
Leser. Andererseits ist es aber auch ein schätzenswerter Vorzug, 
statt sich von vornherein auf die eine oder die andere Kategorie 
festzulegen, in die alle späteren Beobachtungsresultate wohl oder 
übel untergebracht werden, die Geschmeidigkeit des Geistes zu 
bewahren, die sich in der Bereitschaft und dem Streben äußert, 
bisherige Ansichten den Fortschritten der wissenschaftlichen Er 
kenntnis anzupassen. 
Der Solidarismus oder Kooperatismus Gides läuft auf 
ein großzügiges, soziales Reorganisationsprogramm hinaus, das 
dem korporativen Ideal der Sozialkatholiken sehr nahe kommt. 
Weniger wie de la Tour du Pin und Abbé Naudet ist es Gide 
gelungen, den utopischen Charakter, der den Quellen eignet,
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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