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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die „interpsychologische " Grundlegung der Nationalökonomie 489 
wohnheit in den Kreis der eingeketteten Begehren sich einzu 
gliedern strebt. Jedes Bedürfnis nimmt seinen Anfang mit 
irgend einer Erfindung, denn nur durch eine solche entsteht das 
Begehren nach dem betreffenden Ding. Die Verbreitung eines 
jeden Begehrens geschieht durch Nachahmung 1 * ). 
Die Leichtigkeit und Promptheit, mit denen sich die ver 
schiedenen Ordnungen von Begehren ausbreiten, ist sehr un 
gleich. Es gibt Begehren, die in dem Maße stärker und inten 
siver werden, in dem sie sich durch Gewohnheit oder Umsich 
greifen verbreiten. Die passiven, d. s. die Verbrauchsbegehren 
haben im allgemeinen eine geringere Tendenz bei ihrer Ver 
breitung intensiver zu werden, als die ihnen entsprechenden 
aktiven oder Produktionsbegehren. Das Begehren, Musik zu 
machen, wächst rascher als das, solche zu hören. Es liegt also 
in der Natur der Dinge, daß die produktive Tätigkeit in jeder 
Ordnung rascher fortzuschreiten sucht, als die entsprechende 
Verbrauchsbegierde, und daher hie und da gezwungen ist 
anzuhalten, um diese zu erwarten. Daher die Häufigkeit der 
Krisen a ). 
Jedem Begehren geht ein Empfinden oder ein Urteil vor 
aus, welche dahin gehen, daß ein gewisses Ding möglich und 
begehrenswert ist. Diesem Empfinden oder Urteil folgt das Be 
gehren; beide zusammen machen ein Bedürfnis aus. Der Volks 
wirt darf der Einwirkung dieser Urteile oder Anschauungen auf 
die Begehren, der Macht, die sie haben, Verbrauchs- oder Pro 
duktionsbegehren in den Herzen der Menschen zu wecken, seine 
Aufmerksamkeit nicht versagen. Die Begehren wirken hin 
wiederum auch auf die Anschauungen ein. Das Begehren nach 
Zeitungslektüre erzeugt z. B. die Anschauung, daß eine unbe 
grenzte Preßfreiheit unschädlich ist. Endlich verbinden sich 
Begehren und Anschauungen als Ober- und Untersatz eines 
Syllogismus, dessen Schlußfolgerung der Ausdruck einer Pflicht 
zum Handeln, eines Wollens oder direkt eine Handlung ist. 
Das ganze Handeln des Menschen geht ans solchen, meist un 
bewußten Syllogismen hervor 3 ). 
1) ibid. p. 162 ff. 
2 ) ibid. p. 173. 
3 ) ibid. p. 185.
	        

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Ueber Einige Verwaltungseinrichtungen Und Das Tarifwesen Auf Den Eisenbahnen Englands. Vahlen, 1876.
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