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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die „interpsycliologische“ Grundlegung der Nationalökonomie 495 
konkurrieren, hält Tarde für äußerst selten. Für ihn ist jeder 
Verkäufer fast immer irgendwie Monopolinhaber. Ein Verkäufer 
nun, der alle Exemplare einer in begrenzter, augenblicklich nicht 
vermehrbarer Zahl bei ihm vorhandenen Ware so teuer als mög 
lich zu verkaufen sucht, wird nach Tarde seinen Preis nicht 
nach den Produktionskosten bestimmen, sondern nach Gesichts 
punkten, zu denen vorab folgende drei gehören: 1. die größere 
oder geringere Verbreitung des Bedürfnisses, das seine Ware zu 
befriedigen geeignet ist; 2. der Vermögensstand der am wenig 
sten Begüterten unter denen, die jenes Bedürfnis haben, und die 
nach Maßgabe des vorhandenen Warenvorrats noch als even 
tuelle Käufer in Betracht kommen ; 3. die Intensität des schwäch 
sten Bedürfnisses, das noch durch die vorhandene Warenmenge 
befriedigt werden kann. Die Grenznutzentheorie, die Tarde 
einer ziemlich herben Kritik unterwirft, berücksichtigt nur diesen 
letzten Gesichtspunkt *). 
In zweiter Linie stellt Tarde die Idee vom gerechten Preise 
als ein hochbedeutsames Moment der tatsächlichen Preisbestim 
mung hin. Er schreibt: „Es ist von großer Wichtigkeit auf die 
Bildung der Idee vom gerechten Preise acht zu haben, weil sie 
einer der wesentlichen Faktoren des tatsächlichen Preises ist. 
Warum ist es unmöglich diese Idee auszuschalten, was man 
auch tue? Warum gelingt es ebenso wenig sie als eine meta 
physische Chimäre zu ächten, als sie dem festgelegten Preise 
gleichzusetzen, den im Grunde immer der Stärkere dem Schwa 
chem auferlegt? Ist es nicht weil das Gefühl der Sympathie 
des Menschen für den Menschen derselben Quelle sozialer Be 
ziehungen entspringt, die die Menschen in Kampfstellung gegen 
einander bringt? Wenn Eigenliebe und Stolz sich trotzen, wenn 
Tarde, loe. eit. Bd. II, p. 22 ff., p. 58. 
Tarde bestreitet, daß selbst in dem Fall freiester Konkurrenz, den er 
für eine seltene Ausnahme hält, der Preis der zum Verkauf gelangenden 
Waren durch die Produktionskosten bestimmt wird. Dieser sinkt vielmehr bis zu 
dem Punkte, wo der Gewinn der Produzenten geringer wird als jener, den letztere 
zu machen begehren und zu erlangen hoffen, wenn sie mittelst der aus dem 
sofortigen Losschlagen ihrer Waren realisierten Produktionsmittel neue Waren 
erzeugen. Es kann sein, daß sie — wie alljährlich mehrere große Geschäfts 
häuser in Paris, die ihre Warenlager räumen wollen — Interesse daran haben, 
den Preis ihres jetzigen Artikels sogar weit unter die Produktionskosten 
zu setzen, loc. eit. p. 29.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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