Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Arbeiterfrage

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Erhebungs-Methode
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

7 
nach dem Genuß desselben besser arbeiten? besondere Sym 
pathien nicht auslöste. Dies bezeugen eine ganze Reihe Zu 
schriften. Ein schlesischer Bergarbeiter berichtet darüber fol 
gendes: „Mit welchen Schwierigkeiten ich zu kämpfen hatte, 
möchte ich nur ein Beispiel anführen. So kam ich in eine Ko 
lonie, in eine Gesellschaft internationaler Arbeiter, wo dem Al 
kohol tapfer zugesprochen wurde. Es schienen mir darunter 
auch einige intelligente, nüchterne Leute zu sein. Darum bot 
ich meine Fragebogen auch an. Als sie aber die Alkoholfrage 
darin erblickten, da schlugen sie wütend auf den Tisch Und 
schrien: Der Branntwein sollte ihnen auch noch entzogen 
werden.“ Wieder andere glaubten, die Fragebogen seien wegen 
der Steuer und konnten von diesem Gedanken nicht losgebracht 
werden. Ein Förster Weber schreibt: „Am meisten Verständnis 
für Ihre Arbeit habe ich unter den Abstinenten gefunden.“ Ein 
anderer Förster Weber resümiert seine Erfahrung wie folgt: 
„Geehrter Herr! Was für Fragen manchmal an mich gestellt 
wurden! Was die Fragebogen bezwecken sollten, was Sie für 
Interesse an den Arbeitern hätten, ob Sie die heutigen Zustände 
ändern könnten, sogar, ob man sich dadurch strafbar machen 
könnte usw. usw. Wieder andere sagten kurz und bündig: Die 
Fragen kann ich nicht beantworten. Dazu bin ich zu dumm . . “ 
Ein Berliner Metallarbeiter: „In dem beigelegten Schreiben 
zu den Fragebogen haben Sie mich in unzweideutig bestimmter 
Form darauf aufmerksam gemacht, daß die ausgefüllten Frage 
bogen nur direkt an Ihre Adresse zurückgehen sollten, damit die 
Verschwiegenheit gewahrt wird. Ich war bestrebt, mich meines 
Auftrages gewissenhaft zu erledigen und übergab die Fragebogen 
fünf verschiedenen Genossen, in einem Kuvert mit Ihrer Adresse. 
Was nun geschieht, kümmert mich nicht mehr. Raten können 
Schwätzer. Denn: wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht er 
jagen“ usw. usw. 
Ein größerer Teil der Arbeiter hat die Ausfüllung der 
Fragebogen mit dem Hinweis verweigert, daß sie Rücksicht auf 
ihre Familie zu nehmen hätten. Ein anderer Teil wieder be 
kundete die größte Freude darüber, sich mal ordentlich aus 
sprechen zu können. So schreibt ein Bergarbeiter: „Es freut 
mich, dich kennen zu lernen, ob persönlich oder schriftlich, 
das ist gleich, und zweitens habe ich endlich jemand gefunden,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.