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Die Nährmittelverteilung im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nährmittelverteilung im Kriege

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

77 
Lohn und Gewinn. 
Kosten der Verbraucher vorweggenommen, die man das Er 
zeugnis über den rechtmäßigen Preis hinaus bezahlen läßt. 
Und andere, nachsichtigere, sagen: Der Gewinn ist das Ergeb 
nis glücklicher Umstände, welche es dem Produzenten oder 
Händler ermöglicht haben, unter besseren Bedingungen als 
sein Konkurrent zu fabrizieren oder zu verkaufen, ungefähr 
wie es der Fall ist bei dem Eigentümer eines fruchtbareren 
Landes oder eines besser gelegenen Hauses. Der Gewinn, das 
ist der Glückszufall, von dem armen Straßenhändler, der 
Zeitungen bei einem Unglücksfall verkauft, bis zu der Berg 
werksgesellschaft, wenn man eine Metallader entdeckt. Shake 
speare sagt: 
Der Strom der menschlichen Geschäfte wechselt: 
Nimmt man die Flut wahr, führet sie zum Glück. 
Kein Volkswirtschaftler hat den Gewinn so gut definiert. Es 
ist richtig, man muß immerhin noch verstehn, die Flut zu be 
nutzen: das ist nicht jedermann gegeben. 
Aber welche dieser drei Erklärungen man auch vorziehen 
mag, man sieht, daß bei keiner der Gewinn, die Dividende, als 
Frucht einer eigentlichen Arbeit erscheint; er ist, wie die Eng 
länder sagen, ein unverdienter Mehrwert (unoarnock 
inorement). Das soll durchaus nicht sagen, daß man ihn 
als Diebstahl ansehn muß; eine gute Gelegenheit ausnutzen 
ist nicht stehlen. Das Leben würde etwas langweilig werden, 
wenn jeder gute Glücksfall — und sogar ein schlechter — 
daraus entfernt wäre. 
Aber wenn man auch dem Zufall einen Platz im Leben 
einräumt, müßte er immerhin für alle gleich sein. Wenn die 
Menschen nicht das Recht haben, gleiche Anteile zu fordern, so 
haben sie doch das Recht, gleiche Chancen zu beanspruchen, daß 
nämlich jeder im Leben durch Arbeit, Ersparnisse, Unter 
nehmungslust, Klugheit die Möglichkeit des Aufstiegs zu den 
höchsten Gipfeln haben soll, wie zum Beispiel im politischen 
Leben. Wenigstens einmal im Leben die Chance zu haben, das 
beanspruchen die Amerikaner für jedes Einzelwesen. In 
einem amerikanischen Buch habe ich die rührende Tatsache ge 
lesen, daß auf einem neu besäten Rasen in einem New Dorker 
Park eine Tafel mit der Inschrift befestigt war: „Gebt dem 
Gras eine Chance!" (Give the grass a chanee), das 
heißt, tretet nicht darauf! 
Es ist eine eigenartige Sache um die öffentliche Meinung, 
daß sie so schwer die Ungleichheit hinnimmt, selbst wo sie ehren-
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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