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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

69 
teilen, mehr Arbeit auf die Erzeugung von Produktionsmitteln 
auf wenden, d. h. durch den technischen Fortschritt jenes Sinken 
wettmachen. 
Der Kirgise von heute, der sich durch Viehzucht ernährt, 
braucht weniger zu arbeiten, um seine Bedürfnisse an Nahrung, 
Wohnung und Kleidung zu decken. Der Ackerbauer muß dagegen 
bedeutend mehr Arbeit dafür aufwenden. Da aber die landwirt 
schaftliche Arbeit viel mannigfaltiger ist, so erhält der Acker 
bauer auch verschiedenartige Produkte, um seine Bedürfnisse zu 
befriedigen. So sieht sich die Bevölkerung mit ihrer Vermehrung 
gezwungen, zu einer intensiveren Kultur überzugehen, was jedoch 
nur bei einem technischen Fortschritt und einer Steigerung der 
Arbeitsaufwände möglich wird. Das wird dadurch erreicht, daß 
die Arbeit komplizierter und mannigfaltiger wird, wodurch eben 
auch die mannigfaltige Befriedigung der Bedürfnisse ermöglicht 
wird. Ein Ackerbauer hätte mit einem so geringen Arbeitsauf 
wand wie ein Hirt seine Nahrung nicht beschaffen können. Da 
her scheint es dem Ackerbauer, daß der Hirt eigentlich nichts tut. 
Dafür sind aber auch die Lebensbedürfnisse eines Ackerbauers 
und deren Befriedigung viel verschiedenartiger. 
Die allgemeine Verteilung der Produktivkräfte beim Über 
gang zur intensiveren Wirtschaft kann etwa an folgendem Bei 
spiel illustriert werden: 
Angenommen, daß auf einer Quadratmeile 50 Stück Vieh ge 
füttert werden können. Eine aus zwei Personen bestehende 
Familie kann dabei mit einem ganz geringen Arbeitsaufwand ihre 
Bedürfnisse reichlich decken und sich auch auf fünf Personen 
vermehren. Steigt die Zahl der Familienmitglieder aber bis auf 
zehn Personen, so genügen 50 Stück Vieh nicht mehr; da man 
aber auf einer Quadratmeile auch nicht mehr Vieh erhalten 
kann, so werden die zehn Personen sich nur ernähren können, 
wenn sie zugleich mit der Viehzucht auch Ackerbau betreiben. 
Die Bevölkerung muß nicht nur mehr arbeiten, sondern ihre 
Arbeit vermannigfaltigen. Es müssen mehr Produktivkräfte zur 
Befriedigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse aufgewendet wer 
den. Aber auch die persönlichen Bedürfnisse sind verschieden-
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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