Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
893136298
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77125
Document type:
Monograph
Author:
Preisigke, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116281871
Title:
Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
Place of publication:
Strassburg im Elsass
Publisher:
Verlag von Schlesier & Schweikhardt
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 575 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
    Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

202 Zwölftes Buch. Erstes Kapitel. 
Zügen wurde dieser beibehalten; kein schädlicher Bruch mit der 
Vergangenheit trat ein. Das vermittelnde Organ war der 
Rat, der im 13. wie im 14. Jahrhundert aus der Zahl seiner 
Mitglieder fast allein die Besetzung der Ämter bestritt: dieser 
Rat blieb als Rekrutierungskörper für die Verwaltung an sich 
der gleiche, mochte er patrizischer oder mehr oder minder zünft— 
lerischer Zusammensetzung sein. 
Ursprünglich war der Rat als ganzes zugleich Verwal— 
tungskörper gewesen. Aber dem gegenüber hatte sich bald die 
Notwendigkeit herausgestellt, für gewisse administrative Zweige, 
die Finanzen, die Straßenpolizei, die oberste gewerbepolizeiliche 
Aufsicht und anderes, eine persönliche Verantwortlichkeit her— 
zustellen. Sie ward geschaffen, indem man einen oder einige 
Ratsherren mit der Leitung solcher Zweige beauftragte. So 
entstand eine Reihe von Ratsehrenämtern, deren Vertreter 
periodisch mit der sich ändernden Zusammensetzung des Rates 
wechselten und während ihrer Amtszeit als Bevollmächtigte 
des Rates handelten. Neben ihnen standen nur wenige besol—⸗ 
dete Beamte, namentlich zur Bewältigung des Schreibwesens; 
im wesentlichen aber vollzog sich aller amtliche Geschäftsverkehr 
vor den Ratsherren und mündlich. Dem entsprach es, wenn 
die älteren mittelalterlichen Ratshäuser durchweg vor allem 
Beratungs- und Repräsentationsräume enthielten; in Lübeck 
genügte neben den großen Sälen und Stuben der Ratsherren 
für die Kanzlei lange ein kleiner Anbau am Rathaus, der 
erst im Jahr 1614 erweitert ward. 
Das System dieser Verwaltung entsprach im hohen Grade 
den aufstrebenden Verhältnissen der Städte im 14. Jahrhundert. 
Mochten die Geschäfte noch so rasch wachsen, mochten immer 
neue Pflichten an den Rat herantreten, er folgte den neuen 
Aufgaben auf dem Fuße, indem er immer neue Ehrenämter 
aus sich ausschied. So waren Weite und Elastizität Kenn— 
zeichen der Verwaltung. Und doch fehlte ihr andrerseits in den 
meisten Städten nicht das notwendige Erfordernis der Ste— 
tigkeit und der Überlieferung; es ward dadurch gewonnen, daß 
alle wichtigeren Stellen mit mindestens zwei Ratsherren
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutsche Mark von 1914-1924. Schuster, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.