Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

Monograph

Identifikator:
893136298
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77125
Document type:
Monograph
Author:
Preisigke, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116281871
Title:
Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
Place of publication:
Strassburg im Elsass
Publisher:
Verlag von Schlesier & Schweikhardt
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 575 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
  • Title page
  • Contents

Full text

Abschn. 87. Die xaTaypacpi^ innerhalb des Kaufvertrages. 
449 
den wir anderwärts in der Traditionsurkunde (dirocrTacríou auYïpaqpn) 
bezw. in der KaraTpacpn-Urkunde vorfanden. Vielleicht aber mußte 
daneben noch die euòÓKriaiç des Verkäufers in der dnorpaípií des 
Käufers enthalten sein (vgl. Abschn. 86). 
Die selbständigen Kauf-Girobankverträge vom Faijum 
BGU. 427 (159 n. Ohr.) und BGU. 468 (150 n. Ohr.) enthalten eben 
falls eine Übereignungsformel (siehe die Texte oben S. 355 unter 
Punkt 4 und S. 360 unter Punkt 5). Freilich werden hier nicht 
Immobilien verkauft, sondern Mobilien (Kamele); die Übereignungs 
formel lautet kurz ; ov (KÚprjkov) kuI irapeXaßev ó òeíva (der Käufer), 
od. ähnl. Es ist sehr leicht möglich, wenn nicht wahrscheinlich, 
daß die Kamelbesitzer ihren Kamelbesitz überwiegend gar nicht 
beim Besitzamte verbuchen ließen, sodaß eine KaTaTpoapn überhaupt 
nicht in Frage kam ; gleichviel aber, ob nun das Besitzamt in Frage 
kommt oder nicht, so ist doch die Tatsache, daß die Übereignung 
förmlich ausgesprochen ^ wird, ein Beweis dafür, daß das Bedürfnis 
für eine schriftlich und in deutlicher Form ausgesprochene Über 
eignung vorhanden war. Wenn wir daher in anderen Kauf-Notariats- 
verträgen aus dem Faijum die Übereignungsformel nicht vorfinden, 
so dürfen wir annehmen, daß alsdann die KaxaTpaqpn als besondere 
Urkunde für sich aufgesetzt worden ist, was insbesondere für 
Grundstückskäufe gilt. Daß die KataTpacpii im Faijum bekannt 
war, geht aus den oben (S. 442 ff.) behandelten Urkunden P. Lond. II 
S. 211 Kr. 334 (166 n. dir.), BGU. 50 (115 n. dir.) usw. hervor. 
Im 4. Jahrh. wird es in den Papyri üblich, die Verquickung 
der KaTttTpacpn mit dem Kaufverträge durch eine unzweideutige 
Wendung klar zum Ausdrucke zu bringen, und zwar durch die 
Wendung; ópoXoTiíJ TreirpaKévai Kai KaTayeTpacpriKévai^. Wie 
in früherer Zeit, scheinen daher auch jetzt noch irpâniç und Kaia- 
Tpacpq rechtlich zwei verschiedene Dinge zu sein. Immerhin ist 
zu betonen, daß wir nicht wissen, ob oder in welcher Form das 
Besitzamt in dieser späten Zeit noch bestand (siehe oben S. 284), 
und welche Wirkung demzufolge die KaxaTpacpfj jetzt hatte. 
Die byzantinischen Verträge weisen gewöhnlich die Brief- 
‘ vgl. die Beispiele auf S. 448 Anm. 2. 
* P. Lond. III S. 232 Nr. 977, 12 (330 n. Chr.) ; P. Fior. I 66, 3 (398 
n. Chr.), aus dem Faijum; P. Stud. Pal. I S. 7 Kol. II, 6 (454 n. Chr.), aus 
Antinoupolis ; P. Grenf. I 60,17 ff. (581 n. Chr.), aus Apollinopolis ; P. Slraßb. 
im Archiv III S. 418 (6. Jahrh.), aus Hermupolis ; usw. Vgl. Lewald, Grund 
buchrecht S. 62 Anm. 4. Siehe auch B. Keil, Hermes 43 (1908) S. 545 Anm. 2. 
Preisigke, Girowesen im griech. Ägypten. 29
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Girowesen Im Griechischen Ägypten, Enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat Mit Einschluss Des Archivwesens. Verlag von Schlesier & Schweikhardt, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.