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Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

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Bibliographic data

fullscreen: Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

Monograph

Identifikator:
89315170X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76526
Document type:
Monograph
Author:
Driault, Édouard http://d-nb.info/gnd/116222948
Title:
La question d'Orient depuis ses origines jusqu' à nos jours
Edition:
6. éd. mise au courant des derniers événements
Place of publication:
Paris
Publisher:
Librairie Félix Alcan
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
  • Title page
  • 1. Vergangenheit
  • 2. Übergang
  • 3. Gegenwart
  • 4. Zukunft

Full text

frühkapitalistischen Epoche, sind noch immer Universität und hu- 
manistisches Gymnasium die alleinigen Bildungsstätten, aber 
in der ganzen Geistigkeit dieser sozialen Gruppen sehen wir 
einen charakteristischen Wandel. Von den zwei Gruppen oder 
Zweigen, in die sich von Anfang an die intellektuelle Welt ge- 
spalten hat, nämlich in öffentliche Bedienstete und liberale Be- 
rufe, sind nunmehr die liberalen Berufe die führenden, 
nicht mehr die öffentlichen Bediensteten. 
Die liberalen Berufe sind es, welche den Jahren 1789 und 
1848 überwiegend das geistige Gepräge geben. Die Ideologie 
ist eine andere. Anstelle der Vorstellung, daß einem Herrn zu 
dienen, Fürstendiener zu sein, Glück und Freude, Rang und 
Standesehre bedeute, tritt eine andere Auffassung vom Dienst: 
nicht der Person des Fürsten, sondern dem Staate als Idee 
zu dienen! Aus dem Fürstendiener werden Staatsdiener. 'Es 
vollzieht sich jene Umwälzung, die am besten durch ein Wort 
Fichtes charakterisiert ist. Fichte spricht an einer Stelle von der 
deutschen Treue. Er spricht davon, daß nach der überlieferten 
Auffassung es gerade dem deutschen Geiste eigentümlich sei, 
treu zu seinem Fürsten zu stehen. Er unterscheidet aber von der 
Treue der Person für die Person die Treue für eine Idee und 
spricht das viele unserer Mitbürger heute noch sehr empfindlich 
treffende, aber berechtigte Wort aus: Treue für die Person ist 
eine Tugend der Hunde. Die Treue für eine Idee ist das, was 
den Menschen auszeichnet. Es bricht in der frühkapitalistischen 
Epoche auch in der Intelligenz die Auffassung durch, daß man 
nicht dem Fürsten, sondern dem Staate, einer Idee diene, und 
diese Auffassung vom Staat war die des Rechtsstaates. An- 
stelle des Gehorsams und der Ergebenheit tritt der Gedanke 
der bürgerlichen Freiheit. Die Intelligenzklassen werden 
als Träger dieser bürgerlichen Ideen auch die geistige Führerin 
der ganzen Gesellschaft. Ich bemerke dabei, daß es heute ja 
nicht meine Aufgabe ist, für diese ganzen geschichtlichen Ent- 
wicklungsprozesse die ökonomischen Unterlagen zu geben. Ich 
möchte nicht von einem Leser in dem Sinne korrigiert sein, 
daß man mir einwendet: Die bürgerliche Klasse ist zur Herr- 
schaft gekommen und damit mittelbar ihre Denkweise. Das 
bestreite ich nicht, sondern es fragt sich: Wer war der Stimm- 
führer? Wer hat der bürgerlichen Klasse die Ideologie in ihrem 
Kampf gegeben? Wer war in der Vorhut der Kämpfe? Da 
~
	        

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Der Geistige Arbeiter in Der Gegenwärtigen Gesellschaft Und Geschichtsepoche. J. H. W. Dietz Nachfolger, 1926.
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