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Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion

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Bibliographic data

fullscreen: Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion

Monograph

Identifikator:
89315170X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76526
Document type:
Monograph
Author:
Driault, Édouard http://d-nb.info/gnd/116222948
Title:
La question d'Orient depuis ses origines jusqu' à nos jours
Edition:
6. éd. mise au courant des derniers événements
Place of publication:
Paris
Publisher:
Librairie Félix Alcan
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft. 109 
Noch heute aber wird schwer zu sagen sein, welche von beiden 
Reformen, die im Verlaufe der Geschicke der abendländischen 
Volker Ruhmestitel vor allem der deutschen Geschichte bilden, 
universal-historisch die wichtigere war, ist und sein wird. 
Innerhalb des engeren Bereiches der deutschen Entwicklung 
allein darf jedenfalls eins nicht verkannt werden: diese reiche, 
klare, folgerichtige Entfaltung der Erziehung war der erste und 
vom nationalen Standpunkte aus zugleich am besten gelungene, 
weil fast durchaus originale deutsche Beitrag zur Entwicklung des 
modernen öffentlichen Lebens überhaupt. Denn der Hffentlich— 
keit im höchsten Sinne gehört diese Entwicklung nicht minder 
an als die des Staates: schon die Tatsache, daß Unterricht 
und Erziehung der subjektivistischen Zeit zum größten Teile aus 
öffentlichen Mitteln bestritten werden, beweist es. 
Gegenüber dieser denkwürdigen Entwicklung, die in eigen— 
artigster Weise unsere moderne Verfassungsgeschichte einleitet, will 
denn freilich das, was bis zum Beginne des 19. Jahrhunderts 
im Bereiche der deutschen Geschichte auf verfassungsmäßigem 
Gebiete im engeren Sinne geleistet worden ist, nicht allzuviel 
besagen. Wir wissen schon: die Bestrebungen, ein Neues zu 
bilden, verliefen in Preußen und in Osterreich noch auf dem 
Boden der absoluten Monarchie, und so mußten sie, bei allem 
Wohlwollen und auch Erfolge im einzelnen, doch für den tieferen 
Gang des nationalen Schicksals unfruchtbar bleiben. Und nur 
da, wo dieser Boden in der Entwicklung einer freieren Sozial⸗ 
politik teilweise schon verlassen wurde, in Hsterreich, haben sie 
den Anfang gemacht, in eine neue Zeit überzuleiten — ohne 
freilich in dieser Fortsetzung zu finden. Nicht klarer, aber 
tiefer und darum glücklicher war die Entwicklung an einigen 
anderen Stellen deutschen Wesens, in Kursachsen und am Nieder⸗ 
rhein gewesen, da, wo gegenüber kleineren Staatsgebilden eine 
besonders kräftig fortgeschrittene soziale Entwicklung stärker 
vorwärts drängte. Hier ist denn in der Tat ein leiser, im 
Einzelereignis fast unmerklicher Fortschritt zu modernen öffent⸗ 
lichen Zuständen teilweise noch im 18. Jahrhundert erreicht 
worden.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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