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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
894756680
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-9497
Document type:
Monograph
Author:
Gehrke, Franz http://d-nb.info/gnd/138934983
Title:
Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Besprechung des Warenhandels Bremens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

322 
Die Wirkungen des Heilmittels. 
Buch IX. 
wir haben gesehen, daß die Löhne und Zinsen überall durch die 
Renienlinie oder Grenze des Anbaues bestimmt werden müssen, d. h. 
durch die Belohnung, welche die Arbeit und das Kapital auf Land 
erzielen können, für welches keine Grundrente bezahlt wird; daß die 
gesamte Gütersumme, welche die in der Produktion beschäftigte Summe 
von Arbeit nnd Kapital erhält, die Summe (oder vielmehr, wenn wir 
die Steuern berücksichtigen, der Nettobetrag) der erzeugten Güter 
minus des als Rente Eingezogenen sein wird. 
Wir haben gesehen, daß bei einem materiellen Fortschritte nach 
dem jetzigen Maßstabe eine zweifache Tendenz zur Steigerung der 
Rente besteht. Sie bewirkt sowohl die Zunahme des auf die Rente 
entfallenden Teiles der erzeugten Güter, als auch die Abnahme des 
auf Lohn und Zins entfallenden Teiles. Aber die erstere oder natür 
liche, aus den Gesetzen der sozialen Entwicklung hervorgehende Tendenz 
ist auf die quantitative Steigerung der Rente gerichtet, ohne Lohn 
und Zins quantitativ zu vermindern, ja sie kann sogar dieselben quantitativ 
erhöhen. Die andere, aus der unnatürlichen Aneignung des Grund 
und Bodens durch den privatbesitz hervorgehende Tendenz ist auf die 
quantitative Vermehrung der Rente durch die quantitative Verminderung 
der Löhne und Zinsen gerichtet. 
Nun ist es klar, daß die mit der Abschaffung des Privatgrund 
besitzes gleichbedeutende Einziehung der Rente als Steuer für öffent 
liche Zwecke darauf hinausgehen würde, die Tendenz auf eine absolute 
Verminderung der Löhne und Zinsen dadurch zu beseitigen, daß sie die 
spekulative Monopolisierung des Grund und Bodens und die spekulative 
Steigerung der Rente beseitigt. Sie würde darauf hinwirken, die Löhne 
und Zinsen ganz bedeutend zu steigern, die jetzt monopolisierten Vor 
teile der Natur zu erschließen und den preis des Bodens herabzusetzen. 
Arbeit und Kapital würden so nicht nur gewinnen, was ihnen jetzt an 
Steuern abgenommen wird, sondern sie würden auch durch die positive 
Herabsetzung der Rente infolge des Sinkens der spekulativen Landwerte 
gewinnen. Lin neues Gleichgewicht würde sich Herstellen, bei dem der 
gewöhnliche Satz der Löhne und Zinsen viel höher als jetzt sein würde. 
Wäre dies neue Gleichgewicht hergestellt, so würden weitere und 
sehr beschleunigte Fortschritte in der Produktionskraft die Rente noch 
ferner steigern, nicht auf Kosten der Löhne und Zinsen, sondern durch 
neue Gewinne bei der Produktion, welche, da die Rente durch den 
Staat zu öffentlichem Nutz und Frommen eingezogen wäre, jedem 
Mitglieds desselben zum Vorteil gereichen müßten. Ze nachdem also 
das materielle Gedeihen fortschritte, würde sich die Lage der Massen 
beständig verbessern. Nicht bloß eine Klasse würde reicher werden, 
sondern alle; nicht bloß einer Klasse würde mehr von den Notwendig 
keiten, Annehmlichkeiten und den Verschönerungen des Lebens zuteil 
werden, sondern alle würden mehr davon haben. Denn die zunehmende 
Produktionskraft, welche sich mit der vergrößerten Bevölkerung, mit
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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