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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

153 
dern nur ein Plan, die Reichsidee und den Reichshandel gewissen Inter 
essen für Ausbeutungszwecke auszuliefern. 
Ich kehre zu dem Punkte zurück, den ich bereits berührt habe. Das 
große Reichsproblem ist, die Reichsgewalt, die jeder Staat verwalten 
und handhaben kann, einzurichten und zu ordnen, mit anderen Wor 
ten, einen Plan organischer Reichsorganisation zu ersinnen. Das Mut 
terland ist bis jetzt die höchste Autorität gewesen, das Gehirn, in dem 
sich der Reichswille konzentriert hat. Es hat gegen Gesetzentwürfe 
sein Veto eingelegt, die Verteidigung kontrolliert, internationale Unter 
handlungen geleitet und Verträge abgeschlossen. Die Pflanzstaaten 
werden dies nicht länger oder nicht mehr lange dulden. Wird sich 
die Reichsgewalt dann auflösen? Wird dann jeder Staat das Recht 
beanspruchen, seine eigene Politik zu treiben, als wäre er absolut sou 
verän, aber bei Konflikten die Unterstützung der ganzen Reichsmacht 
fordern? Wird z. B. Australien sein Recht durchsetzen, Japan gegen 
über eine Politik des Stillen Ozeans, selbst wenn sie bis zur kriege 
rischen Verwicklung führte, zu verfolgen, und dann dafür die Hilfe des 
Reiches, das nicht befragt worden ist, reklamieren? Schließt Natals 
Selbstregierungsrecht die Befugnis ein, eine Eingeborenenpolitik zu 
praktizieren, die nicht nur der britischen Tradition widerspricht, son 
dern auch Natal selbst bedroht, und wird dieser Staat dann beim 
Nahen von Gefahren auf den Reichsschutz Anspruch erheben können? 
In der Tat kann in solchen Fällen die Unterstützung des Reiches 
nicht verweigert werden. Die Frage ist nur, ob das Reich es zugibt, 
daß seine Hilfe verpfändet wird, ohne daß man es vorher hinsichtlich 
der Maßnahmen um seine Meinung befragt hätte. Dies sind die wich 
tigsten Probleme, denen wir gegenüberstehen. 
Wenn das Reich für Sozialisten irgendwelchen Sinn hat, so den, 
daß es ein organisches Ganze bilden muß. Seine Organisation muß 
locker sein, sie muß sich eher dem Typus einer organischen Kolonie, 
w ie es die Coelenteraten sind, als dem Muster ausgebildeter indivi 
dueller Organismen, wie es der Mensch selbst ist, nähern. Die Reichs 
organisation sollte sich in folgender Form verwirklichen: Die Konseils- 
präsidenten der Einzelstaaten müßten alle drei oder vier Jahre zu 
einer Konferenz Zusammenkommen, um die gemeinsame Politik und 
die Reichsprobleme zu erörtern. Die Ergebnisse wären dann als Zei 
chen des gemeinsamen Geistes und Zweckes des Reiches anzusehen.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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