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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

Contents: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

175 
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ist —, springt hier in die Augen. Die Entstehung der Familie aus dem 
Stamme und der Ursprung des Privateigentums aus dem Gemeindeeigen 
tum haben sich nicht gegenseitig verursacht, sondern sie sind von den 
Lebenstrieben des Wachstums und der Ausdehnung in der Gesellschaft, 
die auf Bildung des individuellen Rechtes und des Privatrechtes 
drängten, gleichzeitig hervorgerufen worden. Der zeitliche Verfall der 
einen Institution involviert deshalb nicht notwendig den Untergang 
der anderen. Solche Entwicklungen schaffen sich ihre eigene Wirt 
schaft, ihre eigene Moralität und ihre eigene Notwendigkeit. Ihren 
groben, materiellen Wurzeln entsprießen feine, geistige Blüten; auf 
dem festen, rauhen Fundamente erheben sich die himmelstrebenden 
Gipfel und Türme göttlicher Gedanken. Jede vollzogene Tat und jede 
vollendete Institution, ob sie nun etwas Gutes oder etwas Böses be 
zweckten, bilden ein Zentrum von Kräften, die durch sie und auf sie 
wirken, die sie verändern und ihnen unerwartete Bestimmungen geben; 
die sie rechtfertigen oder verdammen, was niemand beabsichtigte, als die 
Handlungen vorgenommen oder die Einrichtungen geschaffen wurden. 
Eine Diskussion über den Ursprung eines Dinges ist oft die irrelevan 
teste aller Erwägungen, wenn nach der Daseinsberechtigung dieser 
Sache gefragt wird l . 
Vom sozialistischen Standpunkt ist nun die Familie dem Staate 
wesenhaft. Erstens hat die Erfahrung gezeigt, daß sie das beste 
Übungsfeld für das Individuum ist, der Garten der Seele. Unvollkom 
men wie alle menschlichen Dinge, entstellt, voller Narben und durch 
den Kapitalismus grob und roh gemacht, wie es alle menschlichen Ein 
richtungengewesen sind, ist die Familie als Pflegeanstalt und als Stätte 
der Schulung, als eine moralische Disziplin und ein sozialer Einfluß, 
unvergleichbar gewesen; nur dunkel werden ihre Möglichkeiten ge 
ahnt. Hier walten die besten Umstände, das Kind mit dem bekannt 
zu machen, was ihm seine Rasse an sozialer Erfahrung und sozialem 
Verhalten vererbt hat, der Welt ein moralisches und soziales Wesen zu 
übergeben, dessen Empfindung und Vernunft auf denselben Ton ab 
gestimmt sind. 
Von seinem eigenen sozialistischen Standpunkt aus hat sich aber der 
1 Ich kann nicht umhin, die Aufmerksamkeit der Leser auf die faszinierenden 
Untersuchungen M'Lennans, Frazers und Westermarks zu lenken, sollten sie 
diese Werke noch nicht kennen. Sie zeigen uns, wie der gröbste Aberglaube zur 
Grundlage von Gesetz, Moral und bürgerlicher Ordnung wurde.
	        

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Über Asiatische Wechselkurse. G.A. Glöckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1920.
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