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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

69 
von Jugend an gelehrt wird, daß er einst die Vertretung eines Wahl 
kreises zu erwarten habe, einen passenderen Ausdruck als „Berufs 
politiker“ zu finden. Zutreffender können die Mitglieder einer Familie 
wie die Cecils oder eine Reihe anderer Häuser nicht bezeichnet werden, 
deren Söhnen die Parlamentstätigkeit eine natürliche Beschäftigung 
ist, die sie oft in den Stand setzt, ihren Lebensunterhalt zu gewin 
nen. Ganz und gar unmöglich ist es aber, Männer wie Burke, Pitt, 
Peel, Gladstone überhaupt mit einem anderen Namen anzusprechen. 
Wenn nun ein Mann, der zu den wohlhabenden oder adeligen Klassen 
zählt und aus seiner Zugehörigkeit zum Parlamente indirekten Vorteil 
zieht, sich fast nur mit der Politik beschäftigt, so wird seine staats 
bürgerliche Gesinnung gelobt. Ist er jedoch ein Sohn des Volkes, 
wird sein Wert vom Staate direkt anerkannt und werden seine Lei 
stungen bezahlt, so ist er dann nur der verdächtige Streber, der „Berufs 
politiker“. Wird derselbe Mann wiederum Minister, erhält er ein schönes 
Gehalt und beansprucht er nachher eine verhältnismäßig noch schö 
nere Pension, so bleibt ihm das Odium der Berufsmäßigkeit fern; er 
erfreut sich allgemeiner Hochschätzung. Diese verschiedenen Schat 
tierungen des öffentlichen Urteils entbehren der Folgerichtigkeit und 
des gesunden Menschenverstandes. Sie beweisen höchstens, wie die 
Macht der Gewohnheit, trotz unserer demokratischen Neigungen, die 
Sanktion für ein Verhalten aufrechterhält, das bei dem armen Manne 
verurteilt und bei dem Reichen gepriesen wird. 
Tatsache ist, daß ein so hoch entwickeltes politisches Organ wie 
unser Parlament, das sich mit den reichhaltigsten und komplizier 
testen Sachen befaßt, seine Aufgaben nicht erfüllen kann, wenn es 
mit einer Menge müßiger, reicher Leute ausgestattet ist, deren Mehr 
heit den Zenith des Lebens überschritten hatten, als sie sich lebhaft 
und eingehend für die Gesetzgebung zu interessieren begannen, von 
denen nur wenige den Problemen, die sie als Gesetzgeber lösen wollen, 
ein sorgfältiges Studium widmen. Der „Berufspolitiker“ bedürfen wir 
genau so sehr, wie der gelernten Ingenieure, Mediziner oder Schorn 
steinfeger. Regierungskunst und Regierungswissenschaft gehören zu 
den schwierigsten Künsten und Wissenschaften, und es sollte da 
für Sorge getragen werden, den Beruf so auszubilden, daß er über 
die geübtesten Talente verfügen kann Für die Verwaltungsaufgaben 
wird der ständige Beamte nach vielen Prüfungen, nach wiederholtem
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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