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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schluß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

126 
ordentlich günstig. Das Gebiet steht in direkter Wasserverbindung 
mit der Wolga und dadurch mit dem nördlichen, westlichen und 
Zentralrußland. Auf asiatischer Seite tritt es in unmittelbare Be 
rührung mit dem rasch emporkommenden Westsibirien, welches schon 
jetzt einen bedeutenden Absatzmarkt für Eisenprodukte darstellt. 
Trotz der erwähnten günstigen geologischen und geographischen 
Lage, die unter anderen Produktionsverhältnissen den Ural zu einem 
der konkurrenzfähigsten Eisenproduzenten machen könnte, befindet 
sich gegenwärtig seine Eisenindustrie in dem Stadium tiefsten Ver 
falles. Es sind zwei Haupthindernisse vorhanden, die gegenwärtig 
die weitere Entwicklung des Gebietes unmöglich machen. 
Das erste ist die rückständige Art des Betriebes der heutigen 
Uralschen Eisenunternehmungen. Bis zur Gegenwart sind hier ver 
schiedene aus der vorkapitalistischen Zeit stammende Produktions 
verhältnisse herrschend geblieben. Eine rückständige Produktions 
weise einerseits, verschiedene rechtliche Bestimmungen aus der Zeit 
der Leibeigenschaft, wie z. B. das Possessionsrecht 1 und manches 
andere andererseits — alles das setzt die Betriebsorganisation der 
meisten Werke in scharfen Gegensatz zu den modernen Forderungen 
der Eisentechnik und macht hier eine rationelle Produktionstätig 
keit so gut wie unmöglich. Selbstverständlich konnte auch die 
kapitalistische Expansion der 90er Jahre im Ural nur relativ schwache 
Spuren hinterlassen. 
Eine zweite Ursache des Stillstandes sind die dortigen Verkehrs 
verhältnisse. Es gibt Eisenwerke im Ural, die von den Eisenbahn 
linien 100—200 Werst entfernt sind' 2 . Sie sind also während der 
Winterszeit, wenn die Flüsse gefroren sind, fast vollständig von der 
ganzen Welt abgeschnitten. Am klarsten tritt der Unterschied in 
den Eisenbahnverbindungen bei Vergleichung der Dichtigkeit des 
Eisenbahnnetzes hier mit dem des Südens hervor. Im Jahre 1907 
kamen auf je 10.00 Quadratwerst Eisenbahnen 3 : 
1 
Orenburg-Gouvernem. 2,9 
| 
Gebiet d. Donezheer. 
14,3 
Ural 
Perm- ,. 4,5 
Süden j 
Charkow-Gouvernem. 
24,2 
1 
Ufa- „ 15,7 
I 
Jekaterinoslaw 
44.7 
1 Das Possessionsrecht repräsentiert einen Überrest der früheren Gebunden 
heit der wirtschaftlichen Verfassung, wie sie noch in der Zeit der Leibeigenschaft 
vorhanden war. So haben die jetzigen Besitzer der Possessionsgüter und -werke 
kein freies Recht zur Veräußerung ihres Grund und Bodens, oder sogar zur Ver 
pfändung derselben ohne Genehmigung der Regierung; sie sind verpflichtet, 
die auf den Possessionsgütern wohnende Arbeiterbevölkerung zu „ernähren“ usw. 
Die Arbeiter dagegen müssen ihrerseits die verschiedenen ihnen aufgebürdeten 
Pflichten bezüglich der Eisenwerke erfüllen. 
2 Earmakowslci, Bergmännische Zustände im Ural, St. Petersburg 1909 
S. 27, (russisch). 
3 Kaffenhaus a. a. O., S. 22.
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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