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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

Object: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

x6i 
Bezug gewisser Quantitäten Sülze als ein erbliches verleihen. Der Be 
sitz von Grubenfeldern ist ja auch z. B. unter der Herrschaft des 
Preußischen Landrechts ein erblicher gewesen und doch bestand 
unzweifelhaft nach diesem Rechte das Bergregal. Auch bei der Mecklen 
burgischen Saline zu Sulz, den Salinen zu Halle und zu Lüneburg 1 , 
rücksichtlich welcher wenigstens für das 13. Jahrhundert die Regalität 
ganz unstreitig ist, waren die Anrechte der Privaten an den Siede 
häusern wie deren Rechte auf den Bezug von Sülze usw. erblich und 
frei veräußerlich. Die Behauptung, daß die Sülzer das Recht auf den 
Bezug von Sülze zum Sieden als ideelle Mitbesitzer der Erdoberfläche 
besessen haben 1 2 , ist nicht haltbar. 
Der ältere Salzbrunnen (Michaelsbrunnen) zu Werl reicht bis in 
die Heidenzeit zurück 3 . Der Ort verdankt aller Wahrscheinlichkeit 
nach seine Entstehung nur diesem Brunnen. Werl gehörte seit der 
Unterwerfung der Sachsen den deutschen Kaisern; es war von der 
Karolingerzeit an eine kaiserliche Pfalz 4 . Von den Kaisern wurde sie 
den Welfen zu Lehen gegeben. Nach der Ächtung Heinrichs des Löwen 
wurde sie dem Erzbischöfe Philipp von Köln durch Kaiser Friedrich I. 
verliehen 5 . Seitdem blieb sie im Besitze der Kölner Erzbischöfe. Die 
Kaiser haben das ihnen an der Weder Sülze zustehende Recht in der 
Weise ausgeübt, daß sie Privatpersonen das Recht verliehen, gegen 
Abgaben gewisse Wassermengen aus dem Salzbrunnen zu beziehen 
und zu sieden. Weder bei der Weder noch bei der Hallenser, Lüne 
burger und Sülzer Saline, noch bei anderen Salinen hat jemals irgend 
einer sein Recht auf den Bezug von Salzwasser anderswoher als 
unmittelbar vom Regalherrn hergeleitet, und niemals und nirgends ist 
dieses Recht aus dem etwaigen Nutzungsrechte an der Erdoberfläche 
angesprochen worden. So bezogen sich, wie noch näher zu Urkunde 82 
ausgeführt werden soll, die Sülzer von Soden bei Allendorf auf an 
geblich verloren gegangene Verleihungen. Die Kotbesitzer in Halle a. S. 
leiten bekanntlich ihre Rechte aus der Belehnung des Regalinhabers, 
nämlich des Erzstiftes zu Magdeburg ab. Und so leiten auch die 
1 S. noch unten zu den Urkunden 75, 76, 77, 77 a, 78, 80. 
2 v. Inama II 349. 
3 S. den Aufsatz in Seibertz, Quellen der Westfälischen Geschichte I. Teil, 
Arnsberg 1857, S. 44 ff. „Historie der Stadt Werl“ von Hermann Brandis. 
4 Johann Suibert Seibertz, Landes- und Rechtsgeschichte Westfalens 3. Teil, 
Arnsberg 1864, S. 171fr. 
5 Seibertz, Geschichte der Grafen, Arnsberg 1845, S. 12 ff a. a. O. Brandis 
an der zitierten Stelle S. 49 ff 
Arndt, Bergregal. 
11
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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