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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

22 
her, und noch lange Zeit bleibt das Gebiet der jetzigen Kohlen- und 
Eisengruben als Freiland zwischen Tataren einerseits, den Kosaken 
und dem Moskowitischen Staate andererseits. 
Zuerst wurde in Südrußland Steinkohle entdeckt und zwar unter 
Peter d. Großen 1 . Später aber hat man diese Kohle wieder voll 
ständig vergessen, sodaß bis zum Ende des 18. Jahrhunderts darüber 
kein Wort zu finden ist. Nachdem von der russischen Regierung 
im Schwarzen Meere eine Flotte erbaut worden war, setzten die 
ersten Bemühungen derselben ein, die südrussischen Steppen zu 
kolonisieren und die heimischen Naturschätze zu untersuchen. Ein 
Ergebnis dieser Untersuchungen war auch die nochmalige Ent 
deckung der Steinkohle, die im Jahre 1787 von Kapitän Skarnjakow 
gemacht wurde. 
Bestimmte Angaben über die Entdeckung des Eisenerzes fehlen. 
Es wurde jedenfalls etwas später, vermutlich am Anfang des 19. Jahr 
hunderts, in der Gegend des Donezbassins gefunden. 
Seit Ende des 18. Jahrhunderts bemühte sich die russische 
Regierung um die Gründung einer Eisenindustrie in Südrußland. 
Die Errichtung des ersten Eisenwerkes erfolgte im Jahre 1795, sie 
stand in unmittelbarem Zusamenhange mit der Erbauung der Kriegs 
flotte des Schwarzen Meeres. Man wollte die Möglichkeit bekommen, 
bequem und ohne Zeitverlust die Schiffe mit Artillerie und Munition 
zu versorgen, da bisher alle diese Gegenstände aus den Uralwerken 
kamen, auf einem unter den damaligen Verhältnissen sehr lang 
wierigen und kostspieligen Weg 1 2 3 * . Das Werk wurde nicht weit von 
der Stadt Lugansk, im nördlichen Teil des Kohleugebietes mit Hilfe 
der Engländer aufgeführt; im Jahre 1797 war es fertig. Außer 
Einrichtungen zur Herstellung von Gußeisen hatte man hier auch 
einen Hochofen erbaut, der mit Steinkohlenheiznng eingerichtet und 
zuerst für die Verarbeitung von uralischem Eisenerz bestimmt war. 
Die erste Probe der Eisenverhüttung mit Steinkohle mißlang mit 
diesem Ofen aber vollständig, und weder damals, noch später konnte 
man dort auch nur ein einziges Pud Roheisen gewinnen 8 . 
Beinahe in derselben Zeit wurden auch die ersten vier staatlichen 
Steinkohlengruben angelegt. Der älteste Ort der Steinkohlenförderung 
war Lissitschansk im nördlichen Teil des Donezbassins, wo noch 
im Jahre 1791 mit der Kohlengewinnung begonnen wurde. Am 
Anfang des 19. Jahrhunderts finden sich auch die ersten bäuerlichen 
Steinkohlengruben vor. Im Jahre 1827 wurde dann vom Ingenieur 
1 Auerbach, Erinnerungen über die Anfärge der Steinkohlenförderung 
in Rußland (in der Zeitschrift: Russisches Altertum, VI, 1909), (russ : sch). 
2 Fertner, Die Donez-Steinkohlenindustrie, St. Petersburg 1909, S. 37 
(russisch). 
3 RagosiD, Steinkoh'e und Eisen in, Südrußland, St. Petersburg 1895 
S. 4 (russisch).
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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