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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

45 
wichtiger Zweig der Produktion. Sie betrug im Jahre 1892 mehr 
als 50°/ 0 der Gesamtproduktion, im Jahre 1900 dagegen nicht mehr 
als 27—28 °/ 0 . Unter solchen Umständen konnte die Dividende der 
Gesellschaft andauernd steigen, von 5°/ n in den Jahren 1889/90 auf 
40°/ 0 in den Jahren 1895/96. 
Das vierte Werk, welches liier erbaut wurde, ist das Werchue- 
Dnieprowsk-Werk. Es liegt am Dniepr, noch wmiter stromauf als 
die „Dnieprovienne -1 . Die Werchne-Dnieprowsk-Gesellschaft ist 
belgischer Abstammung und wurde in Brüssel im Jahre 1896 mit 
einem Aktienkapital von 5000000 Frcs. gegründet. 
Im Zusammenhang mit der Erbauung neuer Hütten entstand 
in der Stadt Jekaterinoslaw und ihrer Umgebung eine Beihe von 
Walzwerken, Werkstätten und Maschinenfabriken. Besonders stark 
entwickelte sich die Gründungstätigkeit seit dem Jahre 1895. Allein 
in Jekaterinoslaw selbst und in seiner nächsten Nähe wurden etwa 
zehn verschiedene Etablissements erbaut. Die größten dieser Werke 
wurden beinahe ausschließlich mit ausländischem, meist belgischem 
Kapital gegründet. 
b) Donezbassin. 
Dieses Gebiet ist ziemlich ausgedehnt, entsprechend der Ver 
breitung der dortigen Steinkohlenbecken. Das Donezkohlenbassin 
selbst umfaßt etwa 40000 Quadratwerst, aber die meisten seiner 
Kohleuschichten sind für die Koksgewinnung nicht vervrendbar; 
die dafür brauchbaren Sorten befinden sich ausschließlich am nord 
westlichen Bande des Kohlengebietes. Deshalb wurden alle Werke 
am nordwestlichen Bande des Gebietes erbaut. Eine andere Ur 
sache, welche die zerstreute Lage der Werke hervorgebracht hatte, 
w T ar der Wassermangel im Donezbassin. Man mußte ferner die 
Lage der Eisenbahnlinien ins Auge fassen, endlich die Kosten des 
Eisenerztransportes, da die Eisenerze beinahe alle aus der Krivoj- 
Rog-Gegend kommen und die dortigen nur zur Ergänzung dienen. 
Wenn am Ende der 80er Jahre Krivoj-Rog und hauptsächlich 
Jekaterinoslaw als Gründungsorte dienen, so wurden alle später er 
bauten Werke in zwei anderen Gebieten errichtet. Eine besonders 
lebhafte Tätigkeit entwickelte sich in den 90 er Jahren im Donez 
bassin, wo am Ende dieser Periode schon zehn Werke existierten. 
Die Bevorzugung des Donezbassins gegenüber dem Jekateriuoslaw- 
Gebiet war hauptsächlich durch technische Motive bedingt. Da das 
für die Gewinnung und Verarbeitung von Eisen nötige Quantum 
Kohle bedeutend größer ist als das für die Gewinnung von Eisen 
erz, mußte zuerst die Gründung der Werke eine Ersparnis von 
Transportkosten für Kohle mit sich bringen. Aus der Erfahrung 
wurde dann nachgewieseu, daß die Verkoksung im Nebenbetriebe 
für das Werk einige große Vorzüge hat. So vermied man durch sie die
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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