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Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

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Bibliographic data

fullscreen: Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

Monograph

Identifikator:
897232399
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12062
Document type:
Monograph
Author:
Krag, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/11637523X
Title:
Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 135 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Paumgartner von Augsburg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Paumgartner von Nürnberg
  • II. Die Paumgartner von Augsburg

Full text

6o 
wiederholten, ihnen auch 2 / g ihres Silbers freizugeben, hielt die 
Kammer in ihrem Gutachten an den König mit ihrer Meinung 
nicht zurück. Sie erklärte, die Augsburger Kaufleute hätten 
keinen Grund, sich zu beschweren. Sie hätten die Einheimischen 
ausgekauft und man hätte nicht geglaubt, dass sie vorhatten, 
„einen Schatz und Gottesgab“ wie den Falkenstein zu ruinieren. 
Man sei vielmehr der Meinung gewesen, sie würden andere, 
wenn sie zaghaft würden, zum Ausharren und tröstlichen 
Bauen bewegen. Wenn die Stöckl und Tänzl sich zurückgezogen 
hätten, so wäre weniger Silber gemacht worden und sie, die 
Kaufleute, hätten dann mit der Rückzahlung ihrer Darlehen 
länger warten müssen. Die Inländer hätten auch kein anderes 
Gewerbe als den Berg, während der Ausländer Vermögen davon 
nicht allein abhängig sei. Wenn der Berg nicht mehr Nutzen 
bringe, so seien sie trotzdem Herren mit ihrem Handel, so sie 
in allen Ländern haben 1 ). 
Damals, als die Regierung dieses Schreiben an Ferdinand 
sandte (27. Januar 1544), übertraf der Bergbau Paumgartners 
immer noch bei weitem den der andern Augsburger. Die Fugger 
machten nämlich 1543: 4091 M 14 1, die Haug und Neithart 
4918 M 12 1, Paumgartner dagegen 7138 M 15 1 Silber 2 ). 
Im Jahre 1544 hatten dann die Supplikationen schliesslich 
Erfolg. Die Regierung durfte es mit den Kaufleuten nicht 
verderben. Um das Heiratgut für Ferdinands Tochter Elisabeth 
aufzubringen (siehe u. S. 68), musste man den Kaufleuten am 
1. November 1544 auch die Gnade gewähren 3 ), dass sie „wegen 
ihres tapferen Bauens und in der Hoffnung, dass sie auch ferner 
getreu bauen wollten, auch anderer bewegenden Ursachen 
halber“ statt der bisherigen vierten Mark über den halben 
Teil ihres Silbers gegen Bezahlung des Wechselgeldes frei ver 
fügen dürften. Diese Gnade sollte bis Ende 1548 gelten. Noch 
war diese Frist nicht abgelaufen, da kamen die Augsburger 
(auch die seit 1547 im Bergbau tätigen Herwart) mit der Bitte 
um noch weitere Privilegien. Die Ergiebigkeit des Falkenstein 
nahm nämlich jetzt rapid ab. Die Gewerken erklärten, sie 
*) Dieses interessante Schreiben an Ferdinand, aus dem der lang 
verhaltene Groll der Regierung über die Gewinnsucht der Augsburger 
spricht, steht Missiv an Hof (1543) fol. 27. 
2 ) Missiv an Hof (1543) fol. 88. 
3 ) Entbieten u. Befehl (1544) fol. 299.
	        

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Die Paumgartner von Nürnberg Und Augsburg. Verlag von Duncker & Humblot, 1919.
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