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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

thumbs: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
897668707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15691
Document type:
Monograph
Author:
Wolff, Pierre von
Title:
Die Genussscheine nach schweizerischem Recht
Place of publication:
Bern
Publisher:
Buchdruckerei Stämpfli & Cie.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 161 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die Genussaktie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. 
Folgerungen aus Tatsachen. 
A3 
Entfernungen, in welche Geschichte, Tradition und Altertümer ein in 
schwachen Schimmern sich verlierendes Licht werfen, große Bevölke 
rungen. während dieser langen Perioden ist das Bevölkerungsprinzip 
nicht stark genug gewesen, um die Erde zu füllen oder nur soweit zu füllen, 
daß wir eine wesentliche Vermehrung ihrer Gesamtbevölkerung klar 
erblicken könnten. )m Vergleich mit ihrer Fähigkeit, Menschenleben 
zu unterhalten, ist die Erde als Ganzes noch immer äußerst gering be 
völkert. 
Es gibt eine andere offenkundige Tatsache, die jedem ausfallen 
muß, der beim Nachdenken über diesen Gegenstand seinen Blick über 
die moderne Gesellschaft hinauslenkt. Der Malthusianismus ver 
kündet als allgemeines Gesetz, daß es die natürliche Tendenz der Be 
völkerung sei, über ihre Unterhaltsmittel hinaus zu wachsen. Besteht 
ein solches Gesetz, so muß es überall, wo die Bevölkerung eine gewisse 
Dichtigkeit erreicht hat, so offenbar sein wie irgendeines der großen 
Naturgesetze, die überall anerkannt worden sind, wie kommt es dann, 
daß wir weder in den klassischen Dogmen und Gesetzbüchern, noch in 
denen der Juden, der Ägypter, der Hindus, derLhinesen oder irgendeines 
anderen der Völker, welche in enger Gemeinschaft gelebt und Religionen 
und Gesetzbücher gegründet haben, nur irgendwelche Vorschriften, 
die den vorbauenden Hemmungen von Malthus entsprächen, finden; 
sondern daß im Gegenteil die Weisheit der Jahrhunderte, die Religionen 
der Völker stets )deen bürgerlicher und religiöser Pflicht eingeprägt 
haben, die das genaue Gegenteil dessen sind, was die herrschende National 
ökonomie lehrt und was Annie Besant jetzt in England volkstümlich 
zu machen sucht. 
Auch muß daran erinnert werden, daß Gesellschaften bestanden 
haben, in denen der Staat jedem seiner Mitglieder Beschäftigung und 
Unterhalt garantierte. )ohn Stuart Mill sagt (Buch II, Rap. XII, 
Abschn. II), daß dies ohne Regulierung der Heiraten und Geburten 
seitens des Staats allgemeine Armut und Erniedrigung herbeiführen 
müsse. „Diese Folgen", sagt er, „sind von geachteten Schrifstellern so 
oft und so klar gezeigt worden, daß Unkenntnis derselben seitens ge 
bildeter Personen nicht länger verzeihlich ist." Dennoch scheint man in 
Sparta, in Peru, in Paraguay, sowie in den Rommunen, welche fast 
überall die ursprüngliche Landwirtschaftsorganisation gebildet zu haben 
scheinen, in vollständigster Unwissenheit über diese schrecklichen Folgen 
einer natürlichen Tendenz gewesen zu sein. 
Außer d.en von mir angeführten allgemeinen Tatsachen gibt es 
andere, jedem bekannte, welche vollständig unvereinbar mit einer so 
überwältigenden Vermehrungstendenz erscheinen. wenn dieselbe 
so stark ist, wie Malthus voraussetzt, wie kommt es dann, daß so oft 
Familien aussterben — Familien, in denen der Mangel unbekannt ist? 
wie kommt es, daß, wenn durch erbliche Titel und erbliche Besitzungen 
nicht bloß der Vermehrung, sondern auch der Erhaltung der Geschlechts
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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