Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
897668707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15691
Document type:
Monograph
Author:
Wolff, Pierre von
Title:
Die Genussscheine nach schweizerischem Recht
Place of publication:
Bern
Publisher:
Buchdruckerei Stämpfli & Cie.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 161 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die Genussaktie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

31 
kürzungskrücken, die ich allmählich lernen mußte, und deren Entchifferung 
und Berichtigung meinen Augen oft ebenso viele Mühe machte, als das 
Nachschlagen und Nachsuchen unseres Chiffernschlüssels; aber inhaltreich, 
lehrreich für mich, oft entzückend erfreulich waren diese Steinschen Auf⸗ 
sätze und Briefe durch die Einblicke in das ganze, volle, stürmische Herz 
des Mannes und in die Großartigkeit, womit er die Dinge vor dem 
Kaiser Alexander behandelte, um das ganze seit dem Tilsiter Frieden 
befolgte, zugleich ebenso schwächliche als treulose System zu lockern und 
zu brechen. 
Für das englische Kabinett ging alles an den Grafen Münster. 
Begreiflicherweise stand er mit Stein auf dem allerfreundlichsten Fuße. 
Stein war überhaupt mit seinen Gefühlen und Ansichten ein so ohne 
alle Berechnung voll natürlicher Mensch, daß, wo Großes auf dem Spiele 
stand, alles Kleine und alle kleinen, alltäglichen Rücksichten bei ihm zu— 
sammenfielen und nur ein großer Grundgedanke herrschte. Wer mit 
ganzer Seele die Franzosen und Napoleon und ihre Herrschaft haßte 
und verabscheute, den umhalste er sogleich mit voller Herzenswärme. — 
Ich habe angedeutet, wie ich im Zuge war, wie Stein mich im 
Zuge hielt, und was zunächst um und mit ihm stand. Mein Peters— 
burger Leben fing lustig an und ward durch Gottes Gnade noch lustiger. 
Ich ward, als wäre ich fast sein Familiengenoß gewesen, mit größter 
Freundlichkeit in die Paläste und Häuser eingeführt, die von seinen 
Gesinnungsgenossen bewohnt wurden. Ich weiß nicht, ob in ihnen immer 
so gelebt worden, und glaube das kaum; aber es war in den Sälen der 
Minister, Grafen und Barone dort eine solche Ungezwungenheit, Leichtig⸗ 
keit und Freiheit, als ob es in Gesellschaft und Rang keine Unterschiede 
und Stufen gäbe; es ward offen, frei und fröhlich gelebt, offen, frei 
and fröhlich gesprochen und geredet. Stein aber ging nur über die 
Schwellen der Paläste von Gleichgesinnten, und ich hörte auch zu meinem 
Erstaunen den gewaltigen Mann über viele Dinge, worüber man in 
Kaiser⸗ und Koͤnigshäusern wohl meistens kaum zu flüstern wagt, sich 
mit solcher Offenheit aussprechen, als hätte man in Petersburg nimmer 
die Lauscherohren einer geheimen Polizei gekannt. 
Stein war in Petersburg ein hoher Namen geworden, der meine 
Kleinigkeit mit hob, und in der Art und Weise, wie die Menschen mich 
aufnahmen und einluden, begriff ich, daß sie mich auch für etwas hielten, 
veil ein solcher Mann mit mir zugleich die Treppen hinaufstieg oder 
auf den Gassen umherspazierte. Er war der erste Maun des Augen⸗ 
blicks, er bei den Seinigen, das heißt allen, welche seine Gesinnungen 
teilten und etwas von seinem Mut in der Brust hatten. 
Wenn ich nun zurückdenke an alle die Orte, wo ich den Gewaltigen 
habe wirken und wandeln gesehen, an Petersburg, Königsberg, Breslau, 
Dresden, Frankfurt usw. so ist er mir nie und nirgends als ein Glücklicherer
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.