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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
897668707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15691
Document type:
Monograph
Author:
Wolff, Pierre von
Title:
Die Genussscheine nach schweizerischem Recht
Place of publication:
Bern
Publisher:
Buchdruckerei Stämpfli & Cie.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 161 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Bevölkerung und Untsrhaltsnnttel. 
w 
Buch II. 
die in keiner Weise zur Produktion beigetragen hatten, abgerungene 
Steuer. 
Wären diese Lebensrnittel denen geblieben, die sie erzeugten; 
hätten die Bebauer des Bodens das durch ihre Arbeit geschaffene Kapital 
behalten und gebrauchen können; hätte die Sicherheit den Gewerbfleiß 
angespornt und die Befolgung wirtschaftlicher Methoden gestattet, 
so würde genug vorhanden gewesen sein, urn die größte Bevölkerung, 
die Irland je gehabt, mit aller Bequemlichkeit zu ernähren, und die 
Kartoffelkrankheit hätte kommen und gehen können, ohne ein einziges 
lebendes Wesen um seine Mahlzeit zu bringen. Denn es war nicht die 
Unklugheit der „irländischen Bauern", wie die englischen National 
ökonomen kühl behaupten, die sie veranlaßte, die Kartoffel zu ihrem 
Pauptnahrungsmittel zu machen. Die irländischen Auswanderer leben, 
wenn sie sich anderes verschaffen können, nicht von Kartoffeln, und in 
den vereinigten Staaten zeigen die Irländer eine merkwürdige Vorsicht, 
etwas für schlimme Tage zurückzulegen. Sie lebten von Kartoffeln, 
weil die Pachtschraube ihnen alles andere wegnahm. In Wahrheit 
konnte die Armut und das Elend Irlands füglich niemals der Über 
völkerung zugeschrieben werden. 
McLulloch sagte J838 in der Note 4 zu Adam Smiths „Volks 
wohlstand": 
„Die wunderbare Dichtigkeit der Bevölkerung in Irland ist die unmittelbare 
Ursache der abschreckenden Armut und gedrückten Lage der großen Menge des Volkes. 
Ls ist nicht zu viel gesagt, daß es augenblicklich noch einmal soviel Menschen in Irland 
gibt, als dasselbe bei den vorhandenen Produktionsmitteln völlig beschäftigen oder 
einigermaßen bequem ernähren kann." 
Da im Jahre die Bevölkerung Irlands auf 8 s?5 \2^ an 
gegeben ward, können wir sie s838 auf ungefähr 8 Millionen veran 
schlagen. Irland würde also, um McLullochs Negation in eine Affir 
mation zu verwandeln, nach der Übervölkerungstheorie imstande ge 
wesen sein, etwas weniger als 4 Millionen vollständig zu beschäftigen 
und einigermaßen bequem zu ernähren. Nun, als Swift zu Anfang 
des vorigen Jahrhunderts seinen „Bescheidenen Vorschlag" schrieb, 
betrug die Bevölkerung Irlands ungefähr 2 Millionen. Da in der 
Zwischenzeit weder die Mittel der Produktion noch die produktiven 
Gewerbe in Irland merklich vorgeschritten sind, so müßte —> da die 
abschreckende Armut und gedrückte Lage des irländischen Volkes im 
Jahre \838 der Übervölkerung zugeschrieben wurden — \727, nach 
McLullochs eigener Annahme, für die ganzen zwei Millionen mehr als 
vollständige Beschäftigung und viel mehr als ein bequemes Dasein 
in Irland vorhanden gewesen sein. Statt dessen war jedoch die ab 
schreckende Armut und die gedrückte Lage des irländischen Volkes auch 
\727 schon derart, daß Swift mit scharfer, beißender Ironie den Vor 
schlag machte, der Übervölkerung dadurch abzuhelfen, daß man geröstete
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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