a Teile gegen Transport-
beschädigung,wie.Stoßen
an den Ecken und dergl..
geschützt sind, Zubehör-
2 teile zusammengehalten
werden und unter ‚Um-
ständen gewisse Trans-
Abb. 47. Nach Art Abb. 48. Nach Art Portlagenerzwungen wer-
der deutschen Na- der französischen Na- den, so daß die Gegen-
gelung. gen: ständenichtauf den Kopf
Eckenkonstruktionen von Lattenverschlägen. gestellt unddaß nicht an-
dere Gegenstände und
Kisten auf sie aufgepackt werden können. Manverwendetzudiesem
Zweck die sogenannten Verschläge. Dieses sind Bauten aus Leisten,
die im allgemeinen nicht wieder verwendet werden können,
sondern der Form des betr. Gegenstandes angepaßt und um
diesen herumgebaut werden. Die Leisten sind ähnlich denen der
Kisten, meistens etwas stärker, und aus Fichten-oder Kiefernholz.
Ihre Länge entspricht der Dimensionierung des Gegenstandes.
Abb. 49—51. Eckenkonstruktionen von Lattenverschlägen.
Die Konstruktion der Verschläge weist dieselben Verschieden-
heiten auf wie die der Kiste. Abb. 47 zeigt die Eckenverbindung
der Leisten nach Art der deutschen Nagelung bei der Kiste,
Abb. 48 die Verbindung nach Art der französischen Nagelung
bei der Kiste. Bei dieser Verbindung sind die Diagonalverstre-
bungen, wie sie gerade beim Verschlag sehr wichtig sind, mit
einskizziert, die vordere nach Art der Schwertleiste, die obere
gestrichelt gezeichnete nach Art einer schrägen Deckelleiste.
Die Abb. 49—51 zeigen drei andere Konstruktionen, die ein
bequemeres Aufnageln von Diagonalen an jeder Seite gewähr-
leisten. Die Konstruktion nach Abb. 49 zeigt für die senkrechte
Leiste keine gute Festigkeit, da hier nur einige Nägel in das Hirn-
holz getrieben sind und der ganze Halt auf die Diagonalen
kommen würde. Abb. 50 vermeidet diesen Fehler bereits,
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