Contents: Wirtschaft als Leben

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,Der Weitgedanke“, 
jede einzelne „Werttheorie“ unter „Wert“ zu erledigen trachtet, und 
von dem man herkömmlich dafürhält, daß es für den ganzen Bereich 
der Wertlehre das Eine, für jedermann nämliche Opfer sei, abgesehen 
also von der Buntheit im sichtbaren Aufbau der „Werttheorien“, ist 
gleichsam schon der Boden tief zerklüftet, auf dem sich die 
letzteren erst aufbauen. Daneben aber beharrt, in seiner Verborgen 
heit, unentwegt der Wertgedanke, unberührt von diesen Verhältnissen, 
die ihm so sehr zu widersprechen scheinen, sobald man sie frei von 
der Befangenheit des herkömmlichen Denkens würdigt. 
Wer sich nach dem Beispiel des hier Erbrachten einen tieferen 
Einblick in diese Dinge verschaffen will — die es gar nicht mehr 
überraschend erscheinen ließen, wenn uns die Kritische Wertfrage bei 
ihrer Erledigung zu einem Abspruch des Wertgedankens führen 
sollte — der darf sich bei diesen Analysen im besonderen nicht durch 
etwas verwirren lassen, dessen ich schließlich noch hier erwähne. 
Es handelt sich da nicht im eigentlichen Sinne um einen Gegen 
satz in der Auffassung des unter „Wert“ zu Erledigenden. Aber es läuft 
auch nicht auf das oben erwähnte Verhältnis hinaus, nach welchem 
sich der einzelne „Werttheoretiker“ bei der durchführenden Erle 
digung dessen, was er unter „Wert“ zu erledigen sucht, mehr oder 
minder auf den Sprachgebrauch in bezug auf das Wort „Wert“ 
stützt. Dieses Verhältnis und die Gegensätze in jener Auffassung be 
stehen vielmehr unabhängig voneinander und wechseln in ihrer Art und 
in ihrem Grade nicht minder unabhängig von dem weiteren Um 
stande, daß viele Theoretiker im Rahmen ihres „Beitrages zur Wert 
lehre“, neben der Naiven Wertfrage, die ja im Kerne ihres bezüglichen 
„Wertproblems“ belegen ist, und unbeschadet der Antwort auf die 
letztere, überdies auch noch eine andere Frage zu erledigen 
suchen, die aber unausgesprochen bleibt; die Frage nämlich: „Was 
bedeutet das Wort (oder selbst der Terminus) „„Wert““ 
außerdem noch alles?“ 
Diese Zusatzfrage zur Frage „Was ist der Wert?“ ist eben 
nur theoretisch setzbar, und zwar im Widerhalte zu gewissen Bestand 
teilen der „Werttheorien“, die einsehbar nicht als Antwort auf die 
Naive Wertfrage zu stehen kommen. Ein Verhältnis, das sich natürlich 
auch nur aufdecken läßt, sobald man die Aussagenwelt der „Wertlehre“ 
frei von der Befangenheit des herkömmlichen Denkens beschaut. 
Diese Zusatzfrage weist ihrerseits den wechselnden Sinn auf, daß 
sie bald auf den gewöhnlichen, bald auf den wissenschaftlichen, bald 
auf den Sprachgebrauch überhaupt abzielt. Es ist aber in jedem Falle
	        
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