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Waldgrenze.
Region der
Mpweiden.
Massmerhebung des Gebirges abhängt: Säntis 1600 m;
Berner Oberland 1800—1900 m; Monte Rosa-Gruppe
2300 m; Engadin 2200 m.
Der Wald schneidet nicht längs einer an den Berghalden
scharf ausgeprägten Horizontallinie ab. Nahe an der obern Grenze
lockert sich sein Bestand; er löst sich in einzelne Baumgruppen
auf; höher oben stehen noch einige wetterfeste, knorrige Bäume,
und dann folgt die Zone, wo nur noch das niedrige Krumm
holz ein ärmliches Dasein fristet. Die geringe Wärme, die kurze
Vegetationszeit, der scharfe Wind und der Schneedruck setzen in
dieser Höhe dem Wald eine Grenze. Die Bäume, die bis zur
Waldgrenze reichen, sind meist Fichten und Lärchen. Im obern
Wallis und im Engadin treten Arvenwälder an ihre Stelle. Die
Arve geht, ein Bild ungebrochener Kraft, als äußerster Vorposten
in einzelnen prächtig entwickelten Exemplaren über den geschlossenen
Wald hinaus.
4. Die Region der Alpwciden. Über dem
dunklen Bergwald liegen die Matten als hellgrüner
Gürtel, der an den Felsen und Schneefeldern der Gipfel
region abbricht. In den untern Weiden sind die Rasen
flächen noch unterbrochen vom Krummholzdickicht der
Legföhre, vom Gestrüpp der Alpenerle und vom leuchten
den Rot der blühenden Alpenrosensträucher. Einzeln
oder in Gruppen beisammen stehen hier an geschützter
Stelle die Sennhütten, meist Holzbauten einfachster Art,
das flach abfallende Bretter- oder Schindeldach mit Steinen
beschwert. Hier findet der Hirte für die kurze Zeit der
Sommermonate Unterkunft, ivenn er das Vieh zur Alp
weide hinaufführt; im Herbst zieht er wieder zu Tal
und läßt die Weidenregion als einen im Winter un
bewohnten Höhengürtel zurück. Die obersten Weiden
und ihre Sennhütten liegen in den einzelnen Teilen der
Alpen uilgleich hoch aus demselben Grund, der für die
Höhe der Waldgrenze gilt. In den Walliser Alpen
stehen die letzten Alphütten durchschnittlich 600 in über
denjenigen der Berner Voralpen.