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Generalkarte
Übersichtskarte
Schulwandkarte
zwei Nachteile gegenüber: die sonnigen Südostabhänge
erscheinen dunkel und unfreundlich, die schattigen Nordwesthalden
sind beleuchtet; infolge der Verteilung von
Licht und Schatten rufen die Böschungen der Südostseite
den Eindruck größerer Steilheit hervor als die der
Nordwestseite.
Die Dufour-Karte wurde nach den Original-Aufnahmen
des Topographischen Atlas hergestellt, der ursprünglich
nur dazu bestimmt war, mit seinen Horizontalkurven
als Grundlage für die Schrafsenzeichnung zu
dienen, und erst später als selbständiges Werk erschien.
3. Die Generalkarte der Schweiz 1:250000
(1 cm der Karte — 2,5 km im Gelände) besteht aus
vier Blättern; die Gesamtgröße beträgt 140/96 cm.
Sie ist eine Reduktion der Dufour-Karte, mit der sie
durch die Schraffenmanier und die schiefe Beleuchtung
die starke Reliefwirkung gemein hat (IV Juraketten).
4. Die Übersichtskarte der Schweiz mit
ihren Grenzgebieten 1 : 1000000 (1 cm der
Karte = 10 km der Natur) ist ebenfalls in Schrasfen
ausgeführt. Als strategische Karte hebt sie besonders
die Straßenzüge und Eisenbahnlinien der Schweiz und
ihrer Grenzgebiete hervor.
5. Die Schulwandkarte der Schweiz im
Maßstab 1 : 200000 (1 cm der Karte — 2 km im
Gelände) und in der Größe von 190 auf 120 cm
wurde infolge des Beschlusses der eidgenössischen Räte
vom Jahre 1894 erstellt und vom Bund kostenlos an
die schweizerischen Schulen abgegeben. Ein System von
Horizontalkurven mit der Äquidistanz 100 m bildet die
Grundlage der Karte. Die wundervolle Reliefwirkung
beruht auf der Kartenmalerei, die unter der Annahme
schiefer Beleuchtung die Bergkämme mit rötlichen Farben
aus den bläulich grünen Tönen der Tiefe hervortreten
läßt. Die Schulwandkarte ist ein Meisterwerk der Terrainmalerei.