Full text: error

Viehzucht, Jagd und Fischerei 
21 
und an anderen Krankheiten 16 Pferde, 133 Rinder, 93 Schafe 
und 20 Schweine. Zur Bekämpfung der Tierkrankheiten waren 
139 Tierärzte mit einem Kostenaufwands von 875508 Lei bestellt, 
der gemeinsam vom Tierseuchenfonds, von den Kreisen und von den 
Gemeinden aufgebracht wurde. Die sachlichen Erfordernisse be 
trugen 334558 Lei. Die gewährten. Entschädigungen 22670 Lei. 
Kategorie 
1 
N 
<7° 
i 
Vo 
a 
(9 
°/o 
£ 
CJ) 
CQ 
°/o 
<ä> 
.£ 
8 
<6- 
G 
% 
1«: 
S iQ 
N" 
-7» 
Transportanstalten und 
öffentliche Einrichtungen 
6,2 
2,4 
0,9 
1,9 
3,6 
7,2 
Kaufleute und Gewerbe- 
treibende .' 
4,2 
2,8 
12,2 
4.7 
4,7 
3,5 
*cs 
S 
Großgrundbesitzer 
und Pächter.. 
4,8 
7,8 
10,9 
6.6 
8,3 
6,2 
B 
£ 
Ö 
Bauern 
84,8 
87,0 
86,8 
76,0 
83,4 
83,1 
Geschlachtet wurden im Jahre 1908 in den Städten: 196674 
Rinder, 43386 Kälber, 9131 Büffel, 83752 Hammel, 729067 Läm 
mer, 21104 Ziegen und 97330 Schweine, in den Landgemeinden 
46166 Rinder, 7282 Kälber, 80 Büffel, 110798 Hammel, 153753 
Lämmer, 24687 Ziegen und 71247 Schweine. Auf den Kopf der 
Bevölkerung entfielen jährlich in den Städten 43 KZ. auf dem 
Lande 3 kg Fleisch. 
Die Jagd ist in Rumänien ein Recht des Eigentümers und 
kommt so gut wie gar nicht in Betracht. Kultur und demokratische 
Jagdfreiheit haben das Wild geradeso zurückgedrängt, wie das 
Raubzeug. Nur hie und da finden sich Bären, Wölfe» Eber und 
Adler vor. . 
Dagegen liefert die Fischerei einen großen Ertrag. Ist doch 
Rumänien eines der an Süßwasser reichsten Länder. Bei niederem 
Wasserstande bedeckt es 807174 ha oder 6 % des gesamten Bodens. 
Den Hauptteil der Gewässer bildet die Donau mit ihren vielen 
Armen und Seen. Hinzu kommen die zahllosen Flüsse, Bäche und 
Teiche, die alle sehr fischreich sind und bei 35 Arten von Fischen 
bergen. Vertreten sind insbesondere:
	        
No full text available for this image
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.