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und der Theorie der Gesellschaft hätte sich origi
nelle Kraft bewähren und an der Aufgabe ver
suchen können alles das nach und nach in Ordnung
zu bringen. So wäre langsam aber unvermeidlich das
ganze Gebäude ein anderes geworden, so wie die
Eiche etwas anderes ist als die Eichel. Still und
machtvoll wäre der Strom zu einem Meer geworden
und alle noch so neuen Errungenschaften hätten sich
— so erst wahrhaft fruchtbar werdend — als neue
Jahresringe an den vorhandenen Stamm gefügt.
Drittens: Ganz von selbst hätte sich dabei auf
Schritt und Tritt das Bedürfnis nach Zufuhr neuer
Tatsachenmassen ergeben und man hätte sie sammeln
oder sich an jene wenden können, die ihre Lebens
aufgabe im Sammeln sehen. Ohne Lärm und ohne
Prinzipienstreitigkeiten, die Unberufene in den Vor
dergrund heben, ohne persönliche Eitelkeiten und
Gehässigkeiten, ohne alles das, was die unliebens
würdigsten Seiten der menschlichen Herzen an die
Oberfläche steigen läßt — so möchte man sich wohl
diese Entwicklung denken.
So ist es nicht gekommen. Wohl lebten manche
Stücke der Geisteswelt des 18. Jahrhunderts weit in
das 19. hinein. Die beiden auffälligsten Beispiele
sind die deutsche Metaphysik der ersten Jahrzehnte
des 19. Jahrhunderts und die „klassische Schule“ der
Nationalökonomie. Aber schließlich erlag ja jene
Metaphysik, scheinbar wenigstens, und sie kann uns
hier nicht berühren. Und die klassische Schule der
Nationalökonomie — ist nicht auch sie bald erlegen, so
daß wir sie eben als Überbleibsel der alten Zeit be