Full text : Die Kommunalbesteuerung in Italien

b)  Statistisches.

1.  Die  Familiensteuer  erbrachte  nach  den  Ergebnissen  der  Etats
für  das  Jahr  1912:  32  575825  L.  Sie  wurde  i.  J.  1907  in  5598  Gemeinden ­
  (von  8283  insgesamt)  erhoben;  zu  dem  Gesamterträgnis
von  23,08  Mill.  L.  trugen  bei  die  Provinzhauptorte  (51  von  69)
4,95  Mill.  und  die  übrigen  Gemeinden  18,13  Mill.
Die  Steuer  ist  geographisch  ziemlich  ungleichmäßig  verteilt,  in
dem  einen  Gebietsteil  ist  sie  verbreiteter  als  in  dem  anderen.  Diese
Erscheinung  erklärt  sich  wohl  rein  historisch.  Am  häufigsten  ist  sie
in  Umbrien  und  Toskana,  wo  sie  —  nach  den  Ergebnissen  für  1907  —
alle  Gemeinden  bis  auf  2  (von  152)  bzw.  5  r )  (von  282)  erheben.  Dann
folgen  die  Marken,  in  denen  bis  auf  8  (von  249)  Gemeinden  sie  nicht
eingeführt  haben.  In  Latium  wird  sie  in  198  (von  226)  Gemeinden
angewendet.  In  den  übrigen  Gebietsteilen  dagegen  ist  sie  weniger
häufig,  am  wenigsten  in  Yenetien,  wo  sie  in  der  überwiegenden  Mehrzahl ­
  aller  Gemeinden  fehlt.
Im  Verhältnis  zur  Gesamtzahl  der  Gemeinden  ist  sie  (nach  den
Ergebnissen  für  1907)  in  den  einzelnen  Compartimenti  (d.  s.  größere
geographische  Gebiete)  und  Landesteilen  wie  folgt  verbreitet:

Zahl  der  Gemeinden,
in  denen  die  Famüienstener

Compartimenti

angewendet  wird  “ cht  ^gewendet

Süditalien

t  Abruzzen  r
Campanien
!  Puglien
Basilicata
l  Calabrien

Abruzzen  u.  Molise

1226

86  i
276  }

Inseln

/  Sizilien
1  Sardinien

Königreich

5598

2685

*)  Auf  die  Provinzen  wie  folgt  verteilt:  2  (40)  auf  Arezzo,  1  (76)  auf  Florenz,
            
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