Full text: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Geldsätze in Berlin, London, Paris, New Jork 
im Jahresdurchschnitt 1936 
Berlin 
Londons 
Paris») 
New Dork 
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4,00 
2,94 j 2,96 
2,00 j 0,50 
0,59 
3,68 
3,17 j 3,69 
1,50 
0,91 
0,19 
Als Privatdiskoliten sind nur Abschnitte von mindestens 5000 
und höchstens 100 000 RM lieferbar, die noch wenigstens 30 Tage und 
nicht mehr als 3 Monate laufen. Wechsel mit 30- bis 55tägiger Laufzeit 
gelten als „kurze Sicht", Wechsel mit 56- bis OOtägiger Laufzeit als „lange 
Sicht". Domizilwechsel sind nicht lieferbar. Diese Ausschließung der 
Während aus dem Berliner Geldmarkt das Geld ausgehandelt, 
d. h. der Zinssatz jedesmal zwischen Geldgeber und Geldnehmer vereinbart 
wird, wird in F r a n k f u r t a. M. der Satz nicht bei dem jeweiligen Abschluß 
bestimmt, sondern es gilt, wenn nichts Gegenteiliges vereinbart wird, der 
Einheitssatz, der an der Börse durch eine Kommission unter Berücksich 
tigung der gesamten Geldmarktlage des Tages festgesetzt wird. — 
Die in Frankfurt a. M. übliche Bezeichnung „S ch e ck t a u s ä)“ für „täg 
liches Geld" erklärt sich dadurch, daß früher, als ein Abrechnungsverkehr 
noch nicht bestand, der Geldgeber dem Geldnehmer einen roten Reichsbankscheck 
gab und dagegen von ihm einen roten Reichsbankscheck erhielt, der als Aus 
stellungstag den nächsten Werktag nannte und an diesem erst eingelöst werden 
konnte. Es erfolgte also tatsächlich ein Austausch von Schecks zwischen 
Geldgeber und Geldnehmer. 
In Frankreich erfolgt die Ausleihung von Täglichem Geld [preis au 
iour l e jour] zwischen Banken in Form des Austausches von Ubertragungs 
anweisungen [mandats de virement) auf die Bank von Frankreich. 
Z S. a. den Abschnitt „Bank von England". 
3 ) Betr. „Tägliches Geld" s. den 3. Abschnitt von Anm. 1. Der Satz für 
Privatdiskonten versteht sich für erstklassige Handelswechsel und Bankakzepte 
aus dem Import- und Exportgeschäft mit einer Laufzeit von 45—90 Tagen. 
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