Full text: Oekonomik der Transformationsperiode

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Die Grundkräfte sind; Bourgeoisie, Kleinbourgeoisie (besonders 
das Bauerntum) und Proletariat."*) Die Bauernwirtschaft bleibt 
nach wie vor Kleinproduktion von Waren, „Hier haben wir eine 
außerordentlich breite und sehr tiefgehende und fest verankerte 
Basis des Kapitalismus, Auf dieser Basis wird der Kapitalismus 
erhalten und feiert seine Wiedergeburt im härtesten Kampf mit 
dem Kommunismus. Die Formen dieses Kampfes sind Schleich 
handel und Spekulation, die sich gegen die staatliche Beschaffung 
des Getreides (und ebenso anderer Produkte) richten, wie über 
haupt gegen die staatliche Verteilung der Produkte"**) Der 
Kampf gegen oder für den Warenmarkt, als verborgener Kampf 
um die Produktionstypen, — das ist das ökonomische Milieu in 
den Beziehungen zwischen Stadt und Land, das im großen und 
ganzen nach der Eroberung der Macht durch das Proletariat ent 
steht. Hier ist ein großer Unterschied zu dem, was in der Stadt 
vorgeht. In den Städten endet der Hauptkampf um den Wirt 
schaftstypus mit dem Sieg des Proletariats, Auf dem flachen 
Lande geht dieser Kampf zu Ende, insofern von einem Sieg über 
den Großkapitalismus die Rede sein kann. Aber im selben Mo 
ment erlebt er — in anderen Formen — eine Wiedergeburt, als 
Kampf zwischen dem staatlichen Plan des Proletariats, das die 
vergesellschaftlichte Arbeit verkörpert, und der Warenanarchie, 
der zügellosen Spekulation des Bauerntums, in dem sich das zer 
splitterte Eigentum und die Marktelemente verkörpern. Da aber 
die einfache Warenproduktion nichts anderes ist als der Embryo 
der kapitalistischen Wirtschaft, so ist der Kampf der genannten 
Tendenzen dem Wesen nach eine Fortsetzung des Kampfes 
zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Da jedoch in der 
Brust des Bauern selbst zwei „Seelen“ leben, und da, je ärmer er 
*) N. Lenin: „Oekonomik und Politik in der Epoche der Diktatur des 
Proletariats“. „Kommunistische Internationale" 1919, Nr, 6, (Russische 
Ausgabe S. 890.) 
**) Ibidem, S. 891.
	        
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