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also die Gewalt die Rolle eines zerstörenden Faktors, anderer
seits ist sie die Kraft der Kohäsion, der Organisation, des Auf
baus. Je größer diese „außerökonomische“ Kraft ist, die in
Wirklichkeit eine „ökonomische Potenz“ darstellt, desto geringer
sind die „Unkosten“ der Uebergangsperiode (natürlich unter
sonst gleichen Bedingungen), desto kürzer ist diese Uebergangs
periode, desto schneller tritt ein gesellschaftliches Gleichgewicht
auf neuer Grundlage ein und desto rascher beginnt die Kurve der
Produktivkräfte emporzusteigen. Diese Kraft ist nicht irgend
eine über-empirische, mystische Größe: sie ist die Kraft der
Klasse, die die Umwälzung vollzieht, ihre soziale Macht. Es ist
daher vollkommen klar, daß sie ihrer Größe nach vor allem vom
sich zu der Frage die Schöpfer des wissenschaftlichen Kommunismus. So
schrieb z. B. Engels über Dühring: „Daß die Gewalt aber noch eine andere
Rolle in der Geschichte spielt, eine revolutionäre Rolle ... davon kein
Wort bei Herrn Dühring. Nur unter Seufzen und Stöhnen (Hört! Hört! N. B.)
gibt er die Möglichkeit zu, daß zum Sturz der Ausbeutungswirtschaft
vielleicht Gewalt nötig werde, leider, denn jede Gewaltanwendung demo
ralisiere den, der sie anwendet . - . Und diese matte, saft- und kraftlose
Predigerdenkweise macht den Anspruch, sich der revolutionärsten Partei
aufzudrängen, die die Geschichte kennt!" (Engels: „Herrn Eugen Dührings
Umwälzung" etc., S. 193.) Man muß sich bei den Betrachtungen Kautskys
über die „Bestialität" und „Humanität“ an die glänzenden Zeilen Engels' über
die „wahren Sozialisten" erinnern. „Etwas Humanität", wie man heutzutage
sagt, etwas .Realisierung" dieser Humanität, oder richtiger der Ungeheuer
lichkeit, sehr wenig Eigentum aus dritter oder vierter Hand, wenig über
die Leiden des Proletariats, die Organisation der Arbeit, die Züchtung von
unvermeidlichen aber langweiligen Vereinen zur Hebung der unteren Volks
klassen. Und daneben eine grenzenlose Unbildung in Fragen des , . .
tatsächlichen gesellschaftlichen Lebens, Das ist der Inhalt ihrer ganzen
Literatur, die dank der absoluten Unvoreingenommenheit" des
Denkens und letzten Reste von Energie und Aktivität verliert. Und mit
diesem langweiligen Zeug will man Deutschland revolutionieren, das Prole
tariat aufrütteln, in den Massen die Fähigkeit, zu denken und zu handeln,
erzeugen. Diese philiströs-feigen Züge der „wahren Sozialisten" waren
auch für die inneren Parteiverhältnisse typisch. „Charakteristisch bleibt es
für diese alten Weiber," meinte Marx, „daß sie jeden wirklichen Parteikampf
vertuschen und verzuckern möchten.“ (Zitiert nach Mehring, 1. c. S. 121.) Ist
das nicht das wahre Vorbild der „unvoreingenommen", „neutralen", „unab
hängigen Theoretiker?"