Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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In  dem  bekannten  Paragraph  7  des  24.  Kapitels  im  ersten
Band  des  „Kapital“  („Die  historische  Tendenz  der  kapitalistischen ­
  Akkumulation“)  hebt  Marx  zwei  Grundmomente  hervor:
die  Zentralisation  der  Produktionsmittel  und  die  Vergesellschaftung ­
  der  Arbeit,  die  zu  gleicher  Zeit  mit  der  kapitalistischen  Produktionsweise ­
  und  in  ihr  aufgeblüht  sind/')  Diese  zwei  Momente
bilden  auch  die  Grundlage  der  neuen  Produktionsweise,  die  in
ihrem  Inneren  erwachsen  ist.
Betrachten  wir  diese  beiden  Momente.  Sie  bilden  Teile  des
„Apparates“,  Teile  der  neuen  Organisation,  Im  allgemeinen  gesprochen, ­
  stellt  sich  jedes  Gesellschaftssystem  als  Organisation
von  Personen  und  Sachen  dar.  Dabei  bilden  die  „Sachen“  nicht
einfach  Stücke  der  Außennatur,  sondern  haben  ihr  eigentümliches
gesellschaftliches  Sein.  Die  Maschine  ist  außerhalb  der  menschlichen ­
  Gesellschaft  keine  Maschine,  Sie  wird  erst  zur  Maschine
im  System  der  gesellschaftlichen  Arbeit.  Von  diesem  Standpunkt ­
  aus  ist  die  Gesellschaft,  als  System,  gleichzeitig  ein  „Personen- ­
  und  Sachapparat“.*  *)  **)
Der  Sachapparat  ist  die  materiell-technische  Grundlage  der
Gesellschaft.  Er  ist  im  Begriffe  der  Produktionsverhältnisse  nicht
enthalten,  sondern  gehört  zu  den  Produktivkräften.  Auch  im
einkommens  verschütten  würde.  Die  Expropriation  der  Expropriateure  soll
sich  vielmehr  in  geordneter,  geregelter  Weise  vollziehen;  so  vollziehen,
daß  der  Produktionsapparat  der  Gesellschaft  nicht  zerstört,  der  Betrieb
der  Industrie  und  der  Landwirtschaft  nicht  gehemmt  wird,"  (Otto  Bauer:
„Der  Weg  zum  Sozialismus“,  Verl,  der  „Freiheit“,  Berlin  1909,  S.  28.)  Der
gewesene  „Sozialisierungsminister“  möchte  offenbar  den  Sozialismus  nicht
aus  irdischen,  sondern  aus  himmlischen  Elementen  aufbauen.
*)  „Das  Kapitalmonopol  wird  zur  Fessel  der  Produktionsweise,  die  mit
und  unter  ihm  aufgeblüht  ist.  Die  Zentralisation  der  Produktionsmittel  und
die  Vergesellschaftung  der  Arbeit  erreichen  einen  Punkt,  wo  sie  unverträglich ­
  werden  mit  ihrer  kapitalistischen  Hülle.  Sie  wird  gesprengt.  Die
Stunde  des  kapitalistischen  Eigentums  schlägt.  Die  Expropriateure  werden
expropriiert,“  K,  Marx:  „Das  Kapital"  B.  I.  Volksausgabe,  S.  694,
**)  „Personen-  und  Sachapparat“  (Dr.  Hermann  Beck;  „Sozialisierung
als  organisatorische  Aufgabe“,  S.  32  des  zitierten  Sammelbuches).
            
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