Full text : Preußisches Landbuch

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eigenen  Pensions-Fonds  mit  einem  Vermögen  von  3300  Thlr.  Val.
Johann  Konrad  Fischer.
Burkardsche  Stiftung.
von  dem  Pfarrer  Burkard  zu  Ulmen  (Kochern)  herrührend.  Kapital
1000  Thlr.  Die  Zinsen  sind  zur  handwerksmäßigen  Ausbildung  junger
Leute  bestimmt.
Bursa-  M  out  is  -  Stiftung  zu  Wesel.
Eine  alte  Stiftung-  für  deren  Rechnung  die  Stadt  jährlich  16}  Thlr.
in  zwei  Raten  an  einen  bedürftigen  studirendcn  katholischen  Jüngling
als  Stipendium  zu  zahlen  hat.
von  dem  Busschesches  Stipendium,
für  studirende  junge  Leute  aus  Halberstadt.  Es  besteht  in  jährlich
5O  Thlr.  Gold  und  wird  von  der  Regierung  zu  Magdeburg  vergeben.
Bus  fesches  Vermächtniß,
von  2O0  Thlr.,  von  den  Oekouomie-Inspektor  David  Busse  am
26.  Novbr.  1785  gestiftet.  Die  Zinsen  sollen  zu  Schulgeld  für  arme
Kinder  in  Daber  (Kreis  Randow)  verwendet  werden.
Buthsches  Vermächtniß.
Die  Ehefrau  des  Eigcnthümers  Buth,  Marie  Elisabeth  geb.  Borchardt,
  setzte  ihren  Mann  zum  Erben  ihres  Vermögens  unter  der  Bedingung ­
  ein,  daß  er  aus  seinem  Nachlasse  dereinst  ein  Kapital  von
4000  Thlr.  zur  Unterstützung  der  Armen  und  der  armen  Schulkinder
in  der  Dorfschaft  Hagen  anweisen  und  auszahlen  lasse.  Buth  starb
im  Jahre  1834,  das  Legat  ist  im  Jahre  1840  zur  Hebung  gekommen.
Ein  aus  dem  Pfarrer  der  Nikolaikirchc  in  Mollin,  aus  dem  Pfarrer
der  St.  Georgenkirche  daselbst  und  aus  drei  rechtlichen  unbescholtenen,
christlich  gesinnten  Eigenthümern  der  Dorfschaft,  welche  von  sämmtlichen
Eigenthümern  aus  ihrer  Mitte  zu  erwählen,  bestehender  Verwaltungs-Rath
  beschließt  über  die  Angelegenheiten  der  Stiftung  unter  Aufsicht
der  Regierung  zu  Stettin.  In  der  Regel  sollen  nur  die  zur  Zeit  der
Stiftung  schon  vorhanden  gewesenen  Armen  berücksichtigt  werden.
Joachim  Buth  e  ni  ns,
widmete  2000  fl.  Poln.  für  zwei  arme  Pommersche,  insbesondere  ans
Stettin  gebürtige  Studirende,  damit  sie  bei  der  Universität  Königsberg
die  Kommunität  genießen  könnten.  Das  Stipendium  wird  auf  zwei
Jahre  verliehen;  das  Kapital  betrug  1838  (Koch  II.  550.)  791}  Thlr.,
die  zu  den  beiden  Stipendien  zu  verwendende  Summe  jährlich  35}  Thlr.
Buvrettescheö  Legat,
bei  der  französischen  Gemeinde  zu  Berlin.  Kapital  23,475  Thlr.,  aus
dessen  Zinsen  Unterstützungen  zu  50  Thlr.,  theils  au  französische  und
theils  an  deutsche  verschämte  Arme  gezahlt  werden.
            
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