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Millionen Fahrgäste, die jedes Jahr in Pullman-Wagen
reisen, dem Mangel durch Trinkgelder abhelfen müssen.
War Fields Einkommen schon aus den Pullman-Werken
so groß, so kann man sich vorstellen, wie groß sein Gesamteinkommen
aus den zahllosen Unternehmungen, die er
besaß, oder an denen er beteiligt war, gewesen sein muß.
In den letzten Jahren seines Lebens betrug sein Nettoeinkommen
mindestens 5 Millionen Dollar jährlich. Das
ist eine sehr zurückhaltende Schätzung, und es ist wahrscheinlicher,
daß es 10 Millionen im Jahr erreichte. Nimmt
man (um gut zu rechnen) das Durchschnittseinkommen,
wovon seine Arbeiter leben mußten, mit 800 Dollar jährlich
an, so war die Summe, die ihm jedes Jahr zufloß, ohne daß
sein Kapital sich im geringsten verminderte, gleich dem
Gesamteinkommen, das 6250 seiner Angestellten durch die
Geschicklichkeit ihrer Hände und ihres Kopfes erarbeiteten,
und womit sie sich und ihre Familien erhalten mußten.
Einem einzelnen stand also so viel zur Verfügung, wie
mehr als 6000 Menschen bekamen, die sich für die Gesamtheit
nützlich machten. Field hatte für diese 5 Millionen
jährlich weiter nichts zu tun, als darüber nachzugrübeln,
was er mit diesem Rieseneinkommen machen sollte; für die
Verwaltung der Besitzungen und Kapitalien selbst mietete
er die Geschicklichkeit anderer. die ihm diese Sorge abnahmen.
Eine solche Lawine von Reichtümern rollte auf ihn
zu, daß er, wie die Astors, die Goelets und andere Multimillionäre,
beständig in der gräßlichen Verlegenheit war,
neue Felder zur Anlage seiner Kapitalien suchen zu müssen.
Um sein ganzes Einkommen zu vergeuden, hätte es einer
anderen Phantasie bedurft, als er sie besaß. Im Vergleich
zu einigen anderen Multimillionären lebte er übrigens
bescheiden. Von mittlerer Größe und viereckigem Gesicht,
machte er eher einen bescheidenen Eindruck. In seinen
letzten Lebensjahren waren seine Haare und sein Schnurrbart
weiß. Seine Augen waren grau und kalt; sein Gesicht
hatte den Ausdruck der Entschlossenheit und offen eingestandenen
Selbstsucht. Seine Lobredner aber nennen ihn
„freigebig, menschenfreundlich und voller Gemeinsinn“.