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heiter und die Grundrente fehlen einjtweilen in der Verednung — die
wolge ijt eine Unabhängigfeit der Preifje.
Butter und FleildhH geht in eisgefühlten Wagen direkt bis an die
DitfeeHäfen, die Erzeugnijje der Kleinviehzucht, Häute, Felle, Wolle
gehen nod) den alten Weg dur die Yahrmärkte und die Melfen in
Srbit und Nijdni. Ks
Bergbau und Indufjtrie Kegen nod in den Anfängen. Das
liegt an Verfehrs[hwierigkeiten und Mangel an gejHulten Arbeitern.
Die größten Bodenidhäge liegen im Altai und in Transbaikalien.
Nach der Lage der Dinge im fernen Often fommt für europäijdhe Unter
nehmungen der Altai in Frage. Diejem bieten fig Verkehrsmöglich-
Teiten durg den Ienifjei. Die Arbeiterfrage Iäkt [id löjen, wenn
man eine landwirt|Haftlide Bejiedelung Hand in Hand gehen Iäßt
mit dem Ausbau der Indujtrie. Die vorzüglidge Bodenbe/dHaffenheit
und das dem [Hweizerildhen vergleichbare Klima geben dazu die bhefte
Unterlage.
Das ganze Gebiet mit feinen unermehliden MineraljhHägen galt
bis 1917 als Eigentum des ruljlilden Kaijerhaufes. Erjt durd) die
Märzrevolution wurden die Pforten diefes Landes allen geöffnet.
Bon den Erzeugnijjen des Bergbaues nennen wir als erjtes das
Gold. Iroß der primitiven Mittel der Goldwäjdereien wurden 1900
1579 Bud Gold gewonnen, und zwar im Kufnezk-Minuffinjfer Rayon
(im Altai), zwijden dem oberen Lauf der Flüjfe Ob und Ienijfet,
nordöftliH von der oberen Zungujka und Ienijfeijk, im Olekminfkijdhen
Bezirk (an der oberen Lena — Witim, Bodaibo-Werke) in den Ner-
tidhinjffer Bergwerken (Transbhaikalien). Audh hier darf man es mit
den Zahlen nidHt jo genau nehmen. Die tatjächlidge Menge des ge-
wonnenen Goldes überjteigt die des offiziell eingetragenen fehr be-
deutend; größere Mengen werden „verJdhoben‘“, bejonders nad China.
Als Arbeiter wurden in mandjen diejer Bergwerke und Goldwäldhe-
reien Zwangsfträflinge verwandt.
Eijen wurden 188130 Pud gewonnen, an Sukeijen 303670 Pud,
im Altai an der oberen Iungujka, bei Petrowfk.
Salz: 1010315 Bud in den Salzjeen und Solen zwijdhen Paw-
Iodar und Barnaul (Baraba) und am Baikal.
Silber: 79 Pud bei Wladiwoftok.
Blei: 18130 Pud bei Wladiwojtok und nördliH Barnaul.
Graphit: an der Nenifjeimündung und am Baikal.
Sn geringer Menge wurde aud) Steinkohle zum Verbrauch der
Eijenbahn (Andjer und Sudjhenka an der Bahn) gefördert.
Neben dem Bergbau find die widhtigjten indujtriellen und gewerbe-
lien Wirtidhaftszweige: Die Müllerei, Gerberei und Lederarbeiten,