Object: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Du Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes. 
in gebührender Weise der chinesischen revolutionären Bewegung große 
Aufmerksamkeit geschenkt habt. Sie stellt das Zentrum in der ganzen revo- 
lutionären Bewegung der Welt dar, und wenn diese revolutionäre Bewegung 
sich durchsetzt, so wird sie sich in der ganzen Welt durchsetzen. Darum be- 
grüße ich im Namen der unterdrückten Völker der Welt diesen Kongreß. 
Heute sehe ich den Beginn einer neuen Welt. Wir sind überzeugt, daß diese 
neue Welt kommen wird, aber auf ihrem Wege gibt es Hindernisse, und 
das stärkste und gefährlichste Hindernis ist der Imperialismus und sein 
Gefährte, der Militarismus. Um die neue Weltordnung herbeizuführen, haben 
wir die alte zu vernichten. Ich fühle die Bedeutung dieses Kongresses um 
so schärfer, weil ich ein Soldat bin, und die Pflicht eines Soldaten, wie ich 
sie verstehe, ist, die Interessen der Arbeiter und Bauern zu schützen. Es tut 
mir leid, gestehen zu müssen, daß meine Arbeit bisher noch nicht sehr erfolg- 
reich war, denn die Arbeiter und Bauern der Welt sind noch immer bedrückt. 
Fast schäme ich mich, an diesem Kongreß teilzunehmen. Aber ich möchte 
es hier klarstellen, daß ich trotz des Soldatseins doch keine Puppe des Im- 
perialismus bin. Niemals werde ich gegen die Arbeiter und Bauern kämpfen, 
niemals mich durch den Imperialismus bestechen lassen. 
Weil ich die Interessen der Arbeiter und Bauern zu schützen versuche, 
weil ich ein Soldat der Arbeiter und Bauern bin, kehren sich alle mächtigen 
Feinde gegen mich, und in vielen Jahren versuchte ich, auf den Schlacht- 
feldern und im Lager mein Bestes zu leisten und einen heftigen Krieg gegen den 
Imperialismus und die Militaristen zu führen. Unglücklicherweise hatte ich 
auch Mißerfolge, aber im Geiste habe ich gesiegt. Meine Niederlagen haben 
mich gelehrt, daß es absolut notwendig ist, eine energische Kampagne gegen 
den Imperialismus und Militarismus zu führen. Als ich kämpfte und litt, fühlte 
ich oft unsere Schwäche. Aber hier, angesichts so vieler Kameraden aus allen 
Teilen der Welt, die unsere Sache unterstützen und für uns arbeiten, bin ich 
sehr ermutigt. Mein Vertrauen im Kampfe für die Arbeiter und Bauern und 
die unterdrückten Völker wächst. Ich fühle, daß ich, wenn ich zurückkehre, 
eine viel kraftvollere Kampagne gegen unsere Unterdrücker zur Befreiung 
der Völker der ganzen Welt führen kann. 
Ich sagte schon: nie werde ich ein Angebot von unseren Feinden, den Im- 
perialisten, annehmen. Aber wenn ich den Direktiven der Imperialisten nicht 
folge, in welcher Richtung soll ich mich dann bewegen? Mein Führer ist 
dieser Kongreß. Ich will den Ideen und Parolen folgen, die wir auf diesem 
Kongreß ausarbeiten. Dieser Kongreß soll mein Ratgeber sein, mich bei der 
Ausarbeitung meiner Pläne unterstützen, und wenn ich zurückkehre, dann 
will ich nach Euren Parolen für die Befreiung des Volkes kämpfen. Ich 
fühle, daß wir jetzt nichts anderes tun können; als für die Revolution zu 
kämpfen. Unser Erfolg ist nicht mehr fern. Darum möchte ich Euch zu- 
rufen: „Allen Erfolg der Weltrevolution!‘“ Schafft die Einheit der unter-
	        
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