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Nachforschungen der Franzosen nach dem Vermögen
des Kurfürsten.
204. Marbg.: Bestechung des Lagrange 1806—7, Briefw. d. Geh. Mi
nist. m. d. Kurfürsten 1806—7.
205. Carlshausen: Der Kurfürst an Buderus, 9. und 22. Febr. und
15. März 1807.
206. Marbg.: Jordis-Brentano Bl. 46, S. 2; Bl. 22.
207. Marbg.: Die dem Abraham Mayer in Darmstadt für Aufbewahrung
kurfürstlicher Effekten bewilligten Gratifikationen 1820—22.
208. Marbg.: Buderus’ Rechnung 1807, S. 83f.
209. Carlshausen : Brief von Buderus an den Kurfürsten, 18. März 1807;
Briefe des Kurfürsten, 27. und 30. März 1807, 28. April 1807; Briefe von Buderus
an den Kurfürsten, 6. Juni 1807, S. 3; 23. Juni 1807, S. 1.
210. Am 29. Dezember 1790 zeigten Johann Konrad Bansa Sen., des
löblichen Bürgerausschusses der 51 er Senior, und dessen Sohn Johann
Matthias Bansa an, daß ihre bisherige Firma Bansa, Reus & Sohn durch
das Ableben des Dietrich Reus Sen. sich abgeändert und sie vom 1. Januar 1791
diese ihre Handlung unter ihrer beiderseitigen Verbindlichkeit und unter der
Firma Bansa & Sohn fortsetzen würden. Im Jahre 1800 starb Johann Konrad
Bansa, sein Sohn wurde alleiniger Inhaber der Wechsel-, Kommissions- und
Speditionshandlung und führte sie unter der bisherigen Firma weiter. Im
Jahre 1802 starb auch Johann Matthias Bansa, aber seine Witwe Sophia
geb. Streiber führte die Handlung unverändert fort. (Fftm.: Börsenanschläge,
Bd. 2, Fol. 185; Bd. 3, Fol. 423, 435.)
211. Marbg.: Buderus’ Rechnung 1808, Sept., S. 20.
212. Kleinschmidt, S. 255.
213. Levi hatte Savagner angegeben, auf welche Punkte es bei
Buderus und Rothschilds Vernehmung besonders ankomme, und hatte ihm
die vorzulegenden Fragen selbst formuliert (Carlshausen: Buderus an den
Kurfürsten, Juli 1811).
214. Marbg.: Buderus von Carlshausen 1810.
215. Carlshausen: Akten zu Buderus’Verhaftung; Buderus an den
Kurfürsten, 8. Juni 1807; 12. Okt. 1810, S. 1; 2. Nov 1810, S. 4 f. Von den
protokollarischen Vernehmungen der Rothschild lag mir eine Abschrift vor.
Buderus’ Gesinnung als vertrauten Finanzbeamten eines wunderlichen
Herrn geht am besten aus einem Schreiben hervor, das er am 13. Sept. 1807
in Gottorf an den Kurfürsten richtete Er hatte für die Vermögensverwaltung
am Domizil des Kurfürsten eine verbesserte Organisation vorgeschlagen,
und fährt fort:
„Ich wage es zugleich, die vollkommene Zufriedenstellung aller
für’’den höchsten Dienst beibehalten werdenden Personen durch
Besoldungserhöhungen für die dermalige und Pensionsaussetzungen
für die künftige Zeit ehrfurchsvoll zu erbitten.
Ohne dieses werden E. K. D. niemals eine Umgebung haben,
welche sich Höchstihnen gänzlich u. mit der treuesten Anhänglich
keit widmet.