Full text : Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Joseph  Graf  von  Hunyady  —  1844.
500  000  fl  20  ff  Conv.  Münze.  Ausgestellt  Wien  den  25.  Mai  1844
zu  4 0 /o.  In  Gemeinschaft  der  Wechselhäuser  Arnstein  &  Eskeles,
Simon  G.  Lina  und  M.  A.  von  Rothschild  &  Söhne.
Rückzahlung  planmäßig  durch  Verloosung  1844  bis  1888.
Die  meisten  Partialobligationen  empfing  der  Kurhess.  Staatsschatz ­
  und  der  Kurf.  Hausschatz.
Prinz  Emil  zu  Hessen  und  bei  Rhein  —  1844.
60  000  fl  20  ff  im  dermaligen  Conventions -Münzfüße.  Ausgestellt ­
  Darmstadt  den  1.  Juli  1844  zu  4 H /o.
Rückzahlungsplan:  Verloosung  vom  1.  Juli  1845  bis  1.  Januar ­
  1860.  Bleistiftnotiz:  Vom  Juli  56  an  nichts  mehr  bezahlt
worden  (eingeklagt).
Die  Partialobligationen  wurden  nicht  durch  das  R’sche  Bankhaus ­
  ausgegeben,  sondern  durch  den  Prinzen  selbst  verkauft.
Kurfürstlich  Hessisches  Lotterie-Anlehen  —  1845
in  168  125  Stück  Prämien-Scheinen  ä  40  Preuss.  Taler.  Pr.  R.  6725000.
Buch  über  den  Ausgang  der  Loose  vorhanden.  Der  Tilgungsplan ­
  erstreckte  sich  auf  50  Jahre.
Großherzoglich  Badische  Anleihe  —  1845
in  400  000  Loosen  ä  fl  35  =  fl  14  000  000.
Kein  Tilgungsbuch  vorhanden  gewesen.  Die  Kontrolle  wurde
wohl  von  der  Regierung  selbst  besorgt.
Graf  Ludwig  von  Szechönyi  —  1845.
1  800  000  fl  20  ff  in  Conv.  Münze.  Ausgestellt  Wien  den
14.  August  1845  zu  4°/o.  In  Gemeinschaft  mit  den  Wechselhäusern
Simon  G.  Sina  und  Arnstein  <6  Eskeles  in  Wien.
Rückzahlung  planmäßig  durch  Verloosung  vom  1.  April  1846
bis  zum  1.  Oktober  1890.
Empfänger  der  Partialobligationen  waren  hauptsächlich  Geh.
Finanzrat  Deines,  das  Sachsen-Coburger  Privat-Bureau,  der  Kurprinz ­
  [v.  Hessen],  der  Kurf.  Hausschatz  und  der  Kurhess.  Staatsschatz.
            
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