XIV. Glaser.
L. Landesfinanzamt Breslau (Bezirk d. Hwk. Breslau, Liegnitz).
a) Aufgestellt vom Landesfinanzamit Rohverdienst in 0/5
Breslau: vom Umsatz
35-—60 .
Je nach Beteiligung des Be-
triebes an Bau- u. Versiche-
rungsglaserei niedrigere Sätze.
b) Aufgestellt von d. Hwk.. Breslau:
Reingewinnsatz
39%
3—5%
15—20%
15—20%
bis 23%
I. Bauglasereien ........
2. Versicherungsglasereien .....
3. Bildergeschäfte ..........,
1. gemischte Betriebe(Bilder u.Reparatur)
>. Gemischte Betriebe ohne Arbeitnehmer
5. Glasereien in kleineren Städten, in
denen eine strenge Trennung von
reinen Bauglasereien, Reparatur- u.
Bildergeschäften nicht vorhanden ist 10%
2. Landesfinanzamt Kassel (Bezirk d. Hwk. Kassel, Wiesbaden).
a) Vom Landesfinanzamt Kassel auf- Gewinnsatz in 9%
gestellt: vom Umsatz
Ohne Arbeitskräfte ..... 0... 20—25
Mit Arbeitskräften ....... 17—22
Von den Hwk. Kassel, Wiesbaden, deren Geschäftsstelle
in Frankfurt u. Koblenz (für Kreis Wetzlar) aufgestellt:
Baugeschäft . ....... 43%
Versicherungsgeschäft .'.....4. 0... . 3—5%
Bildergeschäft . ... 5000000000000 . 10—15%
Fensterrahmengeschäft . . .8-—10%
Reparaturgeschäft ....... +... 8—12%
bei Lohnglasereien liegen die Sätze höher.
3. Landesfinanzamt Darmstadt (Bezirk d. Hwk. Darmstadt).
Reingewinn in %
vom Umsatz Kalkulation
Kleinbetrieb 25—835 Meisterlohn -— 10—15 % Spitzenlohn 1,20 MM. bei 300
vom Umsatz & Arbeitstagen = 2880 4,
(Vgl. hierzu die Anmerkungen am Schluß des Heftes „Anlage zu I. 17532 vom 4.. 5. 1927“,
Landesfinanzamt Darmstadt).
4. Lapdestnanzämter Dresden und Leipzig (Bezirk der Ck. Dresden, Zittau, Chemnitz, Leipzig,
auen).
a) Von den Landesfinanzämtern auf- Reingewinn-Richtsatz
vestellt: in % vom Umsatz
Mittl. Gehilfenbetrieb (1—3 Gehilf.) 25—35
Größ. » (üb. 3 Gehilf.) 153—30
Vom Landesausschuß des sächsischen Handwerks und dem Bezirksverband der Glaser-
innungen Sachsens aufgestellt:
Allein- und Lehrlingsbetriebe . .. . .30—40
Betriebe mit 1 Gehilfen ...,.; . .925—35
„>? n RR u un 20—30
„ 3 ” 5 RN HAM 15—25
„4 no nn i10—20
„5 ‚ 5—15
Rahmenglasereien weisen vorwiegend die niedrigeren, Bilder-
zlasereien in der Regel die höheren Sätze auf.
Vgl. Schreiben dss Landes-
finanzamtes Kassel — 26/128.
LE. 1110 — vom 25. 3. 1927
am Schluß des Heftes).