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gütern, bezahlen sie doch beinahe doppelt so hohe Sätze
wie für Weizen und Baumwolle?).“
Ohne Umschweife: diese Ringbildung war eine Ver-
schwörung und krimineller und zivilrechtlicher Verfolgung
ausgesetzt. Aber weder das Landes- noch das Staatengesetz
wurde dagegen geltend gemacht. Die Hauskommission
berichtete, daß das Gesetz für den Handel von Staat zu
Staat ein zu unwirksames Gesetz sel, um danach zu ver-
fahren, und damit endete das Gerede über eine strafrecht-
liche Verfolgung. Der Regierungsmechanismus der Ver-
einigten Staaten wurde tatsächlich (wie in vielen anderen
Fällen) zum Mitschuldigen des Kohlenrings, indem er ihm
Bgestattete, aus den Leiden der großen Volksmasse noch
enormere Erpressungen herauszuquetschen.
Übertragung großer Kisenbahnnetze
Morgans beide Kompagnons, Frank und Anthony Drezxel,
starben und hinterließen jeder ein Besitztum von z 5 Millio-
nen Dollar. Auch sie hatten den ruhmreichen Namen von
Philanthropen erworben; vor ihrem Tode. hatten sie zu-
sammen die Summe von 8 Millionen Dollar zur Grün-
dung verschiedener Wohltätigkeitsanstalten in und bei
Philadelphia hingegeben. Seit ihrer Partnerschaft mit
Morgan hatten sie natürlich alle seine Unternehmungen
geteilt.
Da Gold die internationale Handelswährung war, ver-
folgte die Regierung der Vereinigten Staaten die Poli-
tik, eine gewisse Summe als Reserve des Schatzamtes
Zurückzubehalten. Als aus diesem oder jenem Grunde
dieser Reservefonds erschöpft war, sah sich die Regierung
gezwungen, Schuldscheine auszugeben, um ihn wieder
zu füllen.
Die mächtige Junta der führenden nationalen und inter-
Nationalen Bankiers zwang die Regierung der Vereinigten
Staaten mit Entschiedenheit und Vorbedacht zur Ausgabe
dieser Obligationen. Sie taten es, indem sie dem Staats-
——
*) House Reports, usw., 1892—1893, 1. 4.