Full text : Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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unternommen  hat.  Die  erste  Untersuchung  datiert  vom  6.  März  1819,  wo  zu
diesem  Zwecke  im  Bohrloch  Nr.  1  die  Solpumpe  eingesetzt  wurde.  Uin  ein
einwandfreies  Ergebnis  zu  erzielen,  hatte  man  die  Förderung  mit  dem  Löffel
schon  mehrere  Tage  eingestellt  und  das  Bohrloch  verschlossen.  Es  sei  hier  eine
Nebenbemerkung  über  die  Konstruktion  des  Löffels  gestattet.  Es  war  dies  ein
hohler  Zylinder  von  l 3 / 4  Zoll  Weite  und  25  Fuß  Länge.  An  dem  unteren
Ende  befand  sich  ein  genau  schließendes  Ventil.  Die  Ausleerung  des  Löffels,
die  nur  bis  zur  Hälfte  erfolgte,  wurde  durch  einen  keilförmigen  Zapfen  bewirkt.
Der  Löffel  gestattete  in  sehr  zuverlässiger  Weise  die  Sole  aus  jeder  gewünschten

riefe  zu  heben.
Was  nun  die  erste  Untersuchung
im  Bohrloch  Nr.  1

des  Solengehaltes  vom  6.  März  1819

°/o

Beim  140.  Hub

1  7«

Beim  187.

Hub  20-/4
23-/4

„  157.

17«  „

„  189.

„  180.

274„

„  191.

„  24-/-„

  183.

4  „

„  195.

„  25

„  184.

77-  „

„  196.

„  26

„  186.

„

16  „

„  197.

„  27

Bemerkt  sei  noch,  daß

Bis  zum  14.  Hub  4  °/o
Beim  61.  „  3  „
„  71.  „  2*/.„
82.  „  2  „
91.  „  IV.  „
117.  „  -/-„
Vom  201.  Hub  ab  blieb  der  Solengehalt  beständig,
die  Pumpe  l s / 4  Zoll  weit  war,  während  die  Höhe  des  Hubes  3*/*  Fuß  betrug.
Im  allgemeinen  bewegte  sich  die  Temperatur  der  Sole  von  Friedrichshall  zwischen ­
  11°  und  ll'/a 0  R;  in  den  oberen  Wassern  betrug  sie  je  nach  der  Jahreszeit ­
  '9  °  bis  10°  R.
Anschließend  hieran  sei  das  Ergebnis  eines  im  März  des  Jahres  1823
vorgenommenen  Versuches  hier  mitgeteilt.  Das  Bohrloch  Nr.  1  wurde  zu  diesen: ­
  Zweck  8  Stunden  außer  Betrieb  gelassen;  die  Pumpe  arbeitete  in  einer
Tiefe  von  518  Fuß.  Der  Stand  der  vollgesättigten  Sole  war  16  Fuß  hoch  im
Bohrloch,  während  die  Horizontal-Wasser  etwa  20  Fuß  unter  der  Hängebank
lagen.  Die  Pumpe  leistete  in  der  Minute  3  Hub.

16.

Hub

27-7°

Beim  47.  Hub

0  °/°

Beiin  93.

Hub

7-/47»

17.

„

274  „

„  48.

0  „

„  94.

13  „

18.

„

2  „

„  49.

„

7°  „

„  95.

19  „

19.

„

17«„

„  54.

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74  „

„  96.

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22  „

20.

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1  „

„  55.

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7-  „

„  97.

23  „

21.

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„  58.

74,,

„  98.

26  „

22.

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„  91.

1  „

„  99.

27  „

29.

„

74,,

„  92.

„

3  „

Um  dieselbe  Zeit  wurde  die  Sole  des  Bohrloches  Nr.  3  untersucht.  Die
gesättigte  Sole  stand  hier  nur  4—5  Fuß  hoch,  da  das  Bohrloch  stark  zugefallen ­
  war.  Die  Pumpe  arbeitete  in  einer  Tiefe  von  518  Fuß.  Die  horizontalen ­
  Wasser  standen  18  Fuß  unter  der  Hängebank.  Zur  Zeit  der  Untersuchung
befand  sich  das  Bohrloch  48  Stunden  außer  Betrieb.  Der  Gehalt  der  Sole

Bei  in

12.

Hub  2747°

Beim

39.  Hub

7»7«
7°  „
74  „

Beim

170.  Hub

97-7»

„

13.

„  27-  „

51.

„

171.  „

1174,,

14.

2

56.

172.  „

15'/4  „

15.

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58.

7-  „

173.  „

16  „

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133.

74  „

174.

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47-'180.

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26.

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„

169.

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1)  Alberti,  Die  Gebirge  des  Königreichs  Württemberg  1826.  Seite  165.
            
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