fullscreen: Aperçu des moyens directs et indirects mis dans les divers pays à la disposition des acheteurs étrangers pour s'assurer de la qualité des marchandises dont ils deviennent acquéreurs dans ces pays

sind. Daraus darf man, wenigstens für absehbare Zukunft, 
den Schluß ziehen, daß es mit ähnlichen Versuchen ähnlich 
ausgehen wird, Das lebende Beispiel Rußlands auf der 
denkbar größten Basis zeigt die Unmöglichkeit der Durch- 
führung. Daher bleibt zum Schluß nur die Hoffnung auszu- 
sprechen, daß unserm Vaterlande das mit verzweifelter 
Anstrengung und größter Mühe an der Wiederherstellung 
seiner Volkswirtschaft arbeitet, alle gemeinwirtschaftlichen 
Experimente; die vielleicht unter dem Deckmantel der 
„Wirtschaftsdemokratie‘“ sich im stillen vorbereiten, erspart 
bleiben mögen. 
Wirtschaitsdemokratie und Kartelle. 
Von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann. 
Wirtschaftsdemokratie, das neueste Schlag- 
wort der auf dem Boden des Sozialismus stehenden Ar- 
beiterschaft, bedeutet nach dem maßgebenden literari- 
schen Dokument dieser Richtung: Wirtschaftsde- 
mokratie, ihr Wesen, Zweck und Ziel, 
herausgegeben im Auftrag des Allgemeinen deutschen Ge- 
werkschaitsbundes von Fritz Naphtali (S. 15), „Die Be- 
seitigung jeder Herrschaft und die Um- 
wandlung der leitenden Organe der Wirt- 
schaft aus Organen der kapitalistischen 
Interessen in solche der Allgemeinheit.“ 
Ist diese Anwendung der Dolitischen Begriffsdemokratie 
auf das Wirtschaftsleben zweckmäßig? ’ Das kann man 
mit guten Gründen bestreiten. Zunächst ist unklar, 
was in dieser Definition eigentlich Herrschaft be- 
deutet. Herrscht nur der Unternehmer über die Arbeiter, 
herrscht nicht auch der Gewerkverein ‚über den Arbeiter, 
der. Unternehmerverband über den Unternehmer, und be- 
deutet. wenn ein Gewerkverein eine Unternehmung boy- 
kottiert oder eine Arbeitseinstellung beschließt, dies nicht 
auch eine Herrschaft des Gewerkvereins über die Unter- 
nehmung? Glaubt der Sozialismus. daß, es überhaupt 
irgendeine gesellschaftliche Wirtschaftsiorm ohne eine 
Herrschaft“ in diesem allgemeinen und ailein nicht 
von vornherein mit Werturteilen uhd Tendenzen be- 
schwerten Sinne! gebe? 
Aber man kann weiter fragen: Gibt es denn überhaupt 
eine Demokratie ohne Herrschatt? Ist nicht dia? Vor- 
stellung einer Demokratie ohne Herrschaft schon auf 
staatsrechtlichem und politischem Gebiet eine Utopie? Ist 
nicht eine Regierung der Masse durch die 
u eine Herrschaft aller unmöglich 
un 
die sogenannte Demokratie in Wahrheit nichts 
anderes als die Herrschaft derjenigen, die der 
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