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gewaltigen Impuls aus den Diskussionen praktischer
Fragen der Zeit, die seit dem 16. Jahrhundert immer
reichlicher fließen. Aber obgleich darin so mancher
gute Gedanke auftauchte — im ganzen boten diese
Diskussionen doch nur die Argumente des Laien, die
sich allerdings zum Teil bis heute nicht wesentlich
verändert haben. Zur Wissenschaft kann ein Gebiet so
nie werden — die Erörterung praktischer Fragen ist
bestenfalls Anwendung schon gewonnener Erkennt
nis, meist aber Schlimmeres. Zur Wissenschaft wurde
die Nationalökonomie erst durch das Naturrecht. In
seinem Schoß entstanden bald jene Untersuchungen
der fundamentalen Probleme des Wirtschaftspro
zesses, die z. B. bei Pufendorf zu einem hübschen
kleinen Lehrgebäude wurden, das von ihm Hutcheson,
von diesem A. Smith übernahm. Besonders eine
Schule des Naturrechts entstand, die vornehmlich hier
Erfolge erzielte, Erfolge, deren Frische, Originalität
und Bedeutung nicht so leicht ihresgleichen hat: Die
Schule Quesnays, die Physiokratie. Und von allen
Seiten strömten die Leistungen selbständiger Geister
in Fülle zu in der langen Beihe von Locke bis Hume.
Smith hat dann das meiste zusammengefaßt, und der
Wealth of Nations (1776) bezeichnet den Markstein,
an welchem die originelle Entwicklung der Ökono
mie innerhalb des Naturrechts ihren Höhepunkt und
ihr Ende erreicht — wenngleich der vorhandene Vor
rat an ökonomischem Wissen noch längere Zeit vom
Naturrechtssystem fortgeschleppt wurde. Ich kann
die Mannigfaltigkeit des Geleisteten und die ver
schiedenen Errungenschaften in Italien, England,
Schumpeter Vergangenh. u. Zukunft d. Sozialwissensch. 4
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