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— 3,35, welchem Resultat P = 0,9986 entspricht. Sollten sich also
in einer besonderen Gruppe von Kindern mehr als 9100 Überlebende
ergeben, würde es recht wahrscheinlich sein, daß eine nicht zufällige
Ursache so ihr Spiel getrieben hätte.
Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß gerade 9000 Kinder am Leben
sind, ließe sich mit Hilfe der Formel (vgl. $ 108):
Po — Anz An 0,013 bestimmen.
uV2x 30V 2x
Es ist indes leichter, diese Wahrscheinlichkeit als die Fläche
zwischen zwei im Abstande } von der mittleren Ordinate gelegenen
Ordinaten zu bestimmen; man erhält dann für x = A 03 = L
u 30 60
— 0,017 und hieraus wieder, durch Interpolation in der Tabelle 22,
Po = 0,013.
Wie groß ist ferner die Wahrscheinlichkeit dafür, daß die An-
zahl der Sterbefälle größer als 1000, aber nicht größer als 1030 ist?
Diese Wahrscheinlichkeit ergibt sich als die Summe aus
P 1001 + P 1002 + ....... P 1030.
Die diesen 30 Wahrscheinlichkeiten entsprechenden Flächen-
streifen werden ganz die Fläche ausfüllen, welche zwischen den auf
derselben Seite der mittleren Ordinate im Abstande
von a = 5 und a = 301 von dieser entfernt gelegenen Ordi-
naten liegt. a = > macht x = 0,017 und P, = 0,013, a = 301,
jagegen x = 1,017 und PP, = 0,691, und die gesuchte Fläche ist
demnach die Hälfte des Unterschieds P, — P,, d. h. 0,339. Wo
es sich um die Summe sovieler Wahrscheinlichkeiten wie hier han-
delt, begeht man nur einen geringen Fehler, wenn man den Flächen-
streifen zwischen a = 30 und a = 30,5 gegen den zwischen a==0
und a = 0,5 gelegenen Streifen umtauscht, also wenn man rechnet,
als ob die gesuchte Wahrscheinlichkeit die Hälfte der a = 30 ent-
sprechenden Fläche sei, wobei sich leicht und deutlich als Resultat
0,341 herausschält.
Fragt man nach der Wahrscheinlichkeit dafür, daß die Zahl der
Sterbefälle gerade 1030 wird, so könnte die entsprechende Ordinate
wieder berechnet werden mit Hilfe der Formel:
— 1
Don = ar 07 0,008.