Full text : Die Kaufkraft des Geldes

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Anhang  zum  XII.  Kapitel.

tatsächlichen  Depositen  an  dem  ausgewählten  Tag  (1025),  zeigt  den  Korrektionsfaktor ­
  unter  der  Annahme,  daß  nur  New  York  abnorm  war.
Dieser  Faktor  ist  1.07.  Hieraus  ergibt  sich  eine  niedere  Grenze  für  den
Korrektionsfaktor,  den  wir  suchen.

Deponierte  Schecks  (in  Millionen):

(1)

(2)
New  York
City

(3)
Außerhalb
New  York
City

(4)
Total
Ver.  St.

16.  März  1909

239

786

1025

Tagesdurchschnitt  wenn  New  York  allein
abnorme  Ziffern  aufwiese
Durchschnittsverhältnis  zur  tatsächlichen

306

786

1092

Halbieren  wir  die  Differenz  zwischen  unseren  beiden  äußersten  Grenzen,
1.07  und  1.28,  so  erhalten  wir  als  Schätzungsergebnis  für  die  Korrektionsfaktoren ­
  1.17  für  1909  gegen  0.68  für  1896.  Der  Umfang  möglichen  Irrtums
auf  jeder  Seite  ist  ungefähr  10  für  1909  und  8  für  1896.  Da  die  Grenzen  sehr
extrem  gezogen  sind,  muß  der  wahrscheinliche  Irrtum  viel  geringer  sein  —
vielleicht  gerade  halb  so  groß.  Wir  können  behaupten,  daß  die  Korrektionsfaktoren, ­
  0.68  und  1.17,  wahrscheinlich  bis  zu  einem  Grad  von  5  oder
6  Prozent  richtig  sind.
Wir  schließen  also,  daß  die  468  Millionen,  die  Schätzungsziffer  für  die
tatsächlichen  Scheckdepositen  des  1.  Juli  1896,  mit  0.68  multipliziert  werden
müssen,  um  den  schätzungsweisen  Durchschnitt  der  Tagesdepositen  des
Jahres  1896  zu  erhalten.  Das  Kesultat  ist  318  Millionen;  multipliziert  man
diese  mit  305,  der  Anzahl  der  Abrechnungstage,  so  erhalten  wir  97.0  Milliarden
als  unsere  Schätzungsziffer  für  die  Schecktransaktionen  in  den  Vereinigten
Staaten  für  das  Jahr  1896.
Multipliziert  man  in  der  gleichen  Weise  den  schätzungsweisen  Umfang
der  tatsächlichen  Schecktransaktionen  in  den  Vereinigten  Staaten  am  16.  März
1909  (nämlich  1025  Millionen)  mit  dem  Korrektionsfaktor  1.17,  so  erhalten
wir  1.20  Milliarden  als  den  schätzungsweisen  täglichen  Durchschnitt  der
Scheckdepositen  und  -transaktionen.  Multipliziert  man  diese  Zahl  mit  303
(der  Zahl  der  Clearingtage  des  New  Yorker  Clearinghauses  und  der  vermutlichen ­
  Durchschnittszahl  der  Bankgeschäftstage  des  Landes),  so  erhalten ­
  wir  364  Milharden  als  Ergebnis  der  Schätzung  der  Schecktransaktionen
der  Vereinigten  Staaten  im  Jahre  1909.
            
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