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wenn es sie nicht erreicht, ihr oft so nahe kommt, daß
andere glücklichere Geister, indem sie Begrenztheit und
Irrtümer erkennen, zu einer weiteren Einsicht gelangen.
Ich habe diese lange und sehr uninteressante Erklärung
nicht etwa gegeben, um durch die Darlegung der Bedingungen,
unter denen das kleine Buch geschrieben wurde,
irgendwelche Wiederholungen oder literarische Mängel zu
entschuldigen; denn das ist unwesentlich, sondern — und
dies ist sehr wesentlich — weil es leicht zu Mißverständnissen
über die Sache selbst führen könnte, wenn man die
Entstehungsart des Büchleins nicht genau kennen würde.
Das Buch bietet keineswegs einen Überblick über das
ganze große Gebiet von Erscheinungen, die mit der Stellung
der Frau in Zusammenhang stehen; es bedeutet nicht
einmal einen Blick aus der Vogelschau über die ganze
Frage der Beziehungen der Frau zur Arbeit.
In dem ursprünglichen Werk beschäftigte sich unter zwölf
Kapiteln nur eines mit dem Thema des Parasitismus der
Frau, und hauptsächlich aus diesem Kapitel ist das vorliegende
Buch entstanden; die Frage des Parasitismus der
Frau ist, wie mir scheint, sehr wichtig, sehr wesentlich;
sie erklärt viele Erscheinungen, die sich durch nichts sonst
erklären lassen, und ihre Bedeutung wird noch wachsen.
Aber für den Moment gibt es noch andere Gesichtspunkte,
unter denen die Beziehungen der Frau zur Arbeit zu betrachten
eigentlich ebenso dringend wäre. In dem größeren
Buch hatte ich ein ganzes Kapitel der Untersuchung
dessen gewidmet, was die Frau an Arbeit geleistet hat und
in der modernen Welt noch leistet, und welch ungeheure
Übel aus der Tatsache erwachsen, daß ihre Arbeit, speziell
die häusliche Arbeit, oft die mühseligste und endloseste,
die das Menschengeschlecht kennt, nicht entsprechend
anerkannt und bewertet wird. Besonders in dieser Hinsicht,
fürchte ich, könnte das vorliegende Buch zu einem Mißverständnis
führen durch den großen Nachdruck, den es
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